Undefinierbar
Kein Label, kein Genre.
Kein Raster, keine Schublade.
Ein Klang, der nicht passt,
ein Atem, der nicht stoppt,
ein Funke, der keine Spur hinterlässt,
außer der, die sich selbst entzündet.
Die Regeln kennen ihn nicht.
Die Checklisten stolpern.
Die Wahrscheinlichkeiten schweigen.
Und doch wirkt er —
nicht laut, nicht sichtbar,
sondern in den Zwischenräumen,
wo niemand erwartet, dass etwas passiert.
Er ist ein Schachzug, den keiner sehen kann,
ein Tanz auf Feldern, die noch niemand betreten hat,
ein Raum, der sich öffnet, ohne sich zu erklären.
Nicht einzuordnen = nicht weniger.
Nicht einzuordnen = ein eigener Kosmos.
Nicht einzuordnen = Ritterschlag für die Stille.
Und wer zuhört, spürt es:
hier existiert etwas, das jenseits von allem Bekanntem lebt,
etwas, das nur durch die Resonanz in dir selbst existiert.
Kein Name. Keine Kategorie. Kein Preis.
Nur ein Puls, der die Dunkelheit durchbricht,
ein Herzschlag, der unbegrenzt weitergeht.