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KUNIONERL – ORDNUNG
(fiktiver Planet · kollektive Trance · sichtbar jetzt)
Die Astronomen schweben. Nicht in Raum, nicht in Zeit. Nur in Kunionerl.
Hier ist Luft Licht, Licht Klang, Klang Gedanke. Jede Vibration formt Landschaften aus Erinnerung und Vision.
„Jeder Gedanke ist ein Planet. Jede Erinnerung ein Stern. Ihr seid das Licht, das sie trägt.“
Sie lachen. Sie weinen. Alles ist jetzt: Herzschlag, Tropfen Kaffee, das, was war und kommen wird.
Kunionerl formt Klangkörper aus dem Unsagbaren. Jeder unerzählte Gedanke, jede im Dunkeln schwebende Idee wird sichtbar, fühlbar, hörbar. Ihr Herz hört das Herz des Planeten. Es schlägt im Takt der Sterne.
„Wir sind verloren.“
„Ihr seid gefunden.“
Grenzen lösen sich:
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Ein Astronom wird zu Lichtstrom.
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Ein anderer zu Wirbel aus Klang.
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Ein Atemzug erzeugt Sternenstaub.
Alles fließt, alles tanzt. Kein Atem, kein Herz, kein Geräusch. Nur die alles tragende Resonanz.
„Ihr seid nicht Besucher. Ihr seid Teil des Tanzes. Teil der Ordnung, die niemals endet.“
Und dann: Stille.
Die Astronomen öffnen die Augen. Alles ist gleich und doch anders. Jeder Atemzug trägt Kunionerl in sich. Jeder Gedanke summt im Takt des Planeten.
Ein Lächeln tief in der Resonanz – nicht sichtbar, nicht hörbar, nur spürbar:
„Willkommen in der Stille, die alles bewegt.“
© KUNIONERL RIEFUNKE
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