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Gen-Club außer Kontrolle
Michael draußen: Karibischer Rum in der Hand, die Zigaretten weg. Sein Bassdröhnen wird wummernder, unregelmäßiger, sein Herzschlag stolpert.
Drinnen: die Gene spüren jede Vibration wie ein Tsunami.
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Gen A stolpert über eine Doppelhelix, die sich plötzlich wie eine Rolltreppe dreht.
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Gen B wirft RNA-Moleküle wie Konfetti durch den Raum – sie landen auf Enzym-Bars und lösen kleine Explosionen aus.
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Gen C improvisiert ein „Mutations-Feuerwerk“: fluoreszierende Basenpaare explodieren in Pink, Grün, Gold, Blau.
Ein Nukleotid klettert auf einen Proteinturm und ruft: „Crowd-Surfing!“
Es surft über ein Meer aus tanzenden Strängen, die wild in alle Richtungen wirbeln.
Die Puppe des Mädchens hat jetzt Mini-Sonnenbrillen auf, sitzt im Kinderwagen-DJ-Pult und wirbelt winzige Konfettibasenpaare durch die Luft.
Ein Enzym stolpert, prallt gegen ein Protein, das wie ein Mini-Flugzeug durch die Luft wirbelt – und landet auf einem Strand aus Membran-Gel, während ein kleiner Strang Breakdance macht.
Gen B: „Er trinkt Rum! Oh nein… alles gerät aus dem Takt!“
Gen C (lachend): „Perfekt! Das Chaos ist exakt das, was wir brauchen!“
Die Vibrationen vom besoffenen Michael lassen Doppelhelixes zu Achterbahnen werden, Helices loopieren durch den Raum, Mutationen tanzen wilde Salti, und die RNA-Moleküle bilden eine Schlange wie auf einer Achterbahn.
Selbst die Reparaturprozesse wirken plötzlich wie ein Jam-Set: Ligase und Polymerase improvisieren an den Seiten, trommeln auf DNA-Strängen und erzeugen zufällige, aber perfekte Beats.
Gen A (mit Glitzer im Haar): „Ich schwöre… das ist der beste Club aller Zeiten!“
Gen B: „Wir brauchen Sicherheitskräfte!“
Gen C: „Quatsch. Sicherheit ist langweilig. Hier gilt nur Rhythmus, Rum und Chaos.“
Und so tanzt die DNA weiter, wild, schillernd, völlig unberechenbar –
ein mikroskopisches Festival, bei dem selbst besoffene menschliche Vibrationen zur musikalischen Magie werden.
Die Puppe winkt aus dem Kinderwagen: „Next round, bitte!“
RIFUNKE
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