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Der Frosch und das Reiskorn
(fiktiv, Liebe, Sehnsucht, absurde Ökologie)
Ein indonesischer Frosch, grün wie Regenwaldlicht nach einem Monsun, saß auf einem Blatt, das in einem Reisfeld schwamm.
Frosch: „Oh… du bist perfekt. Rund, glänzend, weiß wie die Wolken, aber stärker als jeder Regentropfen. Ich will bei dir sein. Ich will… ich will alles für dich tun.“
Das Reiskorn glänzte sanft im Wasser, bewegte sich leicht im Wind, als hätte es ein eigenes Bewusstsein.
Reiskorn: „Ich… ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin… ein Korn. Aber ich spüre deine Wellen, deine Sprünge, deine Sehnsucht.“
Frosch: „Ich will Vegetarier werden. Keine Fliegen mehr. Keine kleinen Käfer. Nur du. Ich will Kinder mit dir zeugen. Kinder aus Reis und Liebe, grün und weiß, Wasser und Licht.“
Reiskorn: „Kinder… mit mir? Wir sind… so unterschiedlich… ich wachse in Erde, du springst im Wasser. Aber… vielleicht können wir es versuchen. Vielleicht ist Liebe größer als Regeln.“
Der Frosch hüpfte begeistert im Feld, spritzte Wasser in die Sonne, und jeder Tropfen reflektierte seine Sehnsucht.
Frosch: „Ich schwöre dir, kein Insekt wird je zwischen uns treten. Ich werde Blätter und Algen essen, ich werde alles tun, um deinem Glanz gerecht zu werden.“
Reiskorn: „Und wenn du sprichst, höre ich das Flüstern der Felder, die Stimmen des Windes, die Sehnsucht der Erde. Vielleicht… vielleicht ist das der Beginn von etwas, das niemand verstehen kann außer uns.“
Der Frosch stellte sich vor:
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Kleine Reiskörner-Frösche, die im Wasser hüpfen, glänzend wie Perlen.
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Reisblätter, die wie Flügel aussehen.
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Wasser, das wie Milch und Honig fließt.
Frosch: „Stell dir vor: wir hüpfen zusammen, wir wachsen zusammen, wir lieben zusammen. Jeder Sonnenaufgang ein Gedicht, jede Regenflut ein Liebesbrief.“
Reiskorn: „Dann… lass uns die Regeln vergessen. Lass uns Vegetarier sein, Träumer, Liebende, Schöpfer eines neuen Feldes. Ein Feld voller Möglichkeiten, voller Kinder, voller Liebe.“
Und irgendwo zwischen Wasser, Sonne, Blättern und Erde begann ein absurdes, aber wunderschönes Experiment:
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Ein Frosch verliebt sich in ein Reiskorn.
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Die Welt lacht, die Felder glitzern, die Liebe wächst.
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Grenzen von Art, Logik, Natur verschwimmen.
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Alles pulsiert im Rhythmus von Sehnsucht, Sprüngen, Glanz und Licht.
Frosch & Reiskorn (leise, synchron):
„Wir sind eins. Wir sind Liebe. Wir sind Feld, Wasser, Sonne, Herz. Wir sind alles, was wir uns je vorstellen konnten.“
RIEFUNKE
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