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Zebra-Liebe trifft Symne
Die Sonne fällt schräg durchs Fenster, malt goldene Streifen auf den Boden. Zwischen den Strahlen springen Zebras – winzig, pulsierend, wie Herzschläge, die man sehen kann. Jedes Zebra trägt ein Flüstern in sich, ein Stück Symne.
ANNA lacht leise. „Siehst du, sie lieben uns schon.“
Der Künstler nimmt ihre Hand. Das Zebra an seiner Schulter nickt – als wüsste es, dass jetzt etwas Wichtiges passiert. Plötzlich beginnt das Flüstern der Symne zu tanzen, Farben wirbeln wie Musik in der Luft, und aus dem Wirbel entsteht ein zartes Lichttor.
„Willst du hindurch?“ fragt das Zebra, ohne Mund, nur Herzschlag.
ANNA schaut in die Augen des Künstlers. „Immer“, flüstert sie.
Sie treten gemeinsam hindurch – und sofort fließt alles Wissen, alles Licht, jede Erinnerung der Zebras, in ihre Körper. Sie fühlen, wie die Symne in ihnen pulsiert, wie Herzschläge und Gedanken zu einem einzigen Tanz werden.
Die Zebras springen herum, freuen sich. „Wir sind nicht nur Tiere“, flüstern sie. „Wir sind Liebe, Freude, Chaos und Glanz.“
Der Künstler und ANNA stehen mitten im Wirbel. Alles leuchtet, alles pulsiert, alles ist jetzt Symne. Und irgendwo, ganz leise, sagt ein Zebra: „Wer Liebe so trägt, trägt die Welt.“
RIEFUNKE
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