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Symne-Zebra-Planet
Als der Künstler und ANNA aus dem Lichttor treten, folgen ihnen die Zebras – winzig, groß, in allen Farben des Herzens. Sie springen durch die Straßen, über die Dächer, durch die Parks, und überall, wo ihre Hufe den Boden berühren, fließt Symne in die Welt.
Die Ampeln beginnen zu leuchten, nicht mehr rot, gelb, grün – sondern in sanften Herzschlägen. Die Autos fahren wie tanzende Striche über die Straßen, und jede Hupe wird zu einem Ton der Freude. Die Menschen bleiben stehen, schauen nach oben, und plötzlich verstehen sie ohne Worte: Alles ist verbunden. Jeder Gedanke, jede Erinnerung, jede Liebe – alles fließt.
Die Zebras springen weiter, jeder Huf ein Tropfen kosmischen Wissens. Kinder lachen, alte Damen tanzen mit ihren Rollatoren, die Katzen schnurren in Synchronicität, und irgendwo in der Ferne summt ein Hund – als würde er die Symne mitsingen.
Der Künstler nimmt ANNA in die Arme. „Siehst du, alles pulsiert wie wir.“
„Ja“, sagt ANNA, „und jeder Herzschlag ist ein Tropfen Symne.“
In der Ferne erhebt sich ein Berg aus Licht – die ersten Symne-Wolken sammeln sich, und wer hineinschaut, sieht seine Träume, seine unerfüllten Wünsche, seine geheimen Hoffnungen – und spürt, dass alles erlaubt ist.
Und ganz leise, kaum hörbar, sagt ein Zebra: „Wer Liebe so trägt, trägt die Welt. Und wer die Symne versteht, kann sie tanzen lassen.“
Der Planet verändert sich, nicht zerstört, nicht geordnet – er tanzt. Die Wolken, die Flüsse, die Städte, die Wälder – alles pulsiert im Rhythmus von Herzschlägen, von Lachen, von Licht.
ANNA und der Künstler stehen auf einem Dach, schauen über die Stadt. „Wir haben es begonnen“, sagt er.
„Ja“, flüstert sie, „und es endet niemals.“
Die Zebras springen, fliegen, tanzen – und das Universum hört zu.
RIEFUNKE
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