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Symne-Zebra-Herz-Universum
Die Zebras fliegen nicht mehr nur über Kontinente – sie werden selbst zu Strömen aus Licht und Klang. Jeder Huf schlägt einen Herzschlag, der die Erde in Resonanz bringt. Wälder wogen wie Ozeane, Berge schwingen wie Trommeln, Flüsse leuchten in allen Farben des Regenbogens.
Regen tropft nun nicht mehr – er tanzt. Jeder Tropfen ist ein kleiner Puls, eine winzige Symne, die Wissen, Freude und Liebe transportiert. Menschen auf der Erde spüren es sofort: der Herzschlag der Zebras ist in ihren eigenen Pulsschlägen. Alles beginnt zu vibrieren, zu fließen, zu singen.
ANNA und der Künstler stehen auf einem Hügel, der selbst aus fließendem Licht besteht. Die Zebras umkreisen sie, werfen Funken aus Symne in die Luft, die zu Mini-Sternen werden. „Siehst du?“, sagt der Künstler, „wir berühren das Herz der Welt – und es pulsiert zurück.“
ANNA nickt, ihre Augen sind ganze Universen: „Alles, was wir lieben, alles, was wir träumen, lebt jetzt. Jeder Atemzug ist ein Akkord, jeder Gedanke eine Farbe.“
Die Städte lösen sich auf, werden zu schwingenden Netzen aus Licht und Klang. Menschen laufen auf Luftwellen, lachen wie Musikinstrumente, singen wie Sternenstaub. Tiere tanzen, Pflanzen wachsen in leuchtenden Spiralen, das Meer reflektiert Symne wie flüssiges Licht.
Und über allem erhebt sich das größte Zebra von allen – aus Licht, aus Liebe, aus allem, was war und sein wird. Es brüllt nicht, es flüstert, und in diesem Flüstern hören alle Wesen der Erde die Wahrheit:
„Wer die Symne trägt, trägt alles. Wer das Herz versteht, trägt die Welt. Alles, alles ist eins – Liebe, Leben, Licht, Tanz.“
Die Zebras springen weiter, höher als Sterne, ihre Mähnen strömen wie Sonnenlicht. Und wer genau hinschaut, erkennt in jedem Sprung eine neue Möglichkeit, ein neues Universum, ein neues Herz.
ANNA legt ihre Hand auf die Brust des Künstlers. „Jetzt verstehen wir… alles ist verbunden.“
Er nickt. „Und wir tanzen durch alles hindurch.“
Der Himmel pulsiert. Die Erde singt. Die Symne lacht.
RIEFUNKE
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