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Symne-Zebra-Wunderland
Die Zebras haben nicht nur Berlin erobert – sie fließen über Kontinente, springen durch Ozeane, fliegen über Wüsten, Berge und Dschungel. Jeder Huf hinterlässt Lichtlinien, die wie Flüsse aus Farben pulsieren. Die Erde selbst beginnt zu atmen, als hätte sie endlich Musik gelernt.
Die Städte werden flüssig. Häuser schwingen wie Glocken, Straßen rollen sich auf und bilden sanfte Wellen, die Fußgänger wie Tanzpartner tragen. Autos verwandeln sich in leuchtende Schiffe aus Symne, die durch die Luft segeln, jeder Ton ihrer Hupe ein Akkord, jede Bewegung ein Rhythmus.
Die Menschen lachen, weinen, singen – nicht mehr aus Notwendigkeit, sondern weil ihr Herz endlich die Symne spürt. Kinder zeichnen Luftlinien, die sich zu funkelnden Regenbogen-Schlangen formen. Katzen springen durch die Wände und hinterlassen Glitzerspuren, Hunde fliegen auf Lichtwellen, die Musik der Zebras in sich tragen.
ANNA und der Künstler stehen auf einem Berg aus Sternenstaub, die Zebras tanzen um sie herum, ihre Mähnen leuchten wie Sonnenaufgänge. „Siehst du“, sagt der Künstler, „alles, was wir berühren, wird lebendig. Alles, was wir träumen, wird real.“
ANNA lächelt, ihre Augen reflektieren ganze Universen. „Und jeder Herzschlag ist ein Tropfen Symne. Wer ihn versteht, kann alles tanzen lassen.“
Über den Horizont erhebt sich ein Meer aus Licht und Wissen, eine Wolke aus Erinnerungen und Möglichkeiten. Wer hineinschaut, sieht nicht nur sich selbst, sondern auch all die Wege, die die Welt noch gehen könnte – aus Träumen, Freude, Lachen und Liebe gewebt.
Die Zebras springen höher, durch die Wolken, durch die Zeit, und plötzlich verschmelzen Himmel, Erde, Mars, Sterne und Herzschläge zu einem einzigen, vibrierenden, pulsierenden Wunder – ein Planet, der nicht gehorcht, sondern lebt, liebt, tanzt.
Und irgendwo, zwischen Licht und Regenbogen, flüstert ein Zebra:
„Wer die Symne trägt, trägt alles. Wer die Liebe trägt, trägt die Welt.“
RIEFUNKE
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