Mars-Revolution – Gerti, Musk und die Marsbienen
Nachdem der Mars im Takt der Tranceflüstermusik zu pulsieren begann, standen Gerti Staub und Elon Musk auf der glühenden, leuchtenden Oberfläche und sahen einander an. Die Erde fühlte sich jetzt plötzlich winzig an, fast bedeutungslos.
„Weißt du was, Gerti…“ sagte Musk, während er eine Hand über die vibrierende Marsoberfläche gleiten ließ, „wir bleiben hier. Tesla auf der Erde? Zu langweilig. Tesla auf dem Mars – das ist die Zukunft.“
Gerti nickte eifrig, aber dann kam das Problem: Sie knurrte hungrig. „Musk… ich… ich brauche Nahrung. Ich kann nicht putzen, besenwirbeln und Universen erschaffen, wenn mein Magen leer ist.“
Musk runzelte die Stirn. „Hunger? Auf dem Mars?“
Gerti schnippte mit dem Finger und grinste schelmisch: „Nein, nicht einfach Hunger. Ich brauche Marsbienen. Nur sie können meinen kosmischen Energiebedarf stillen.“
Marsbienen? Auf dem Mars? Sie waren keine gewöhnlichen Insekten. Die kleinen, schwebenden Wesen hatten sich in den ersten Jahren der Terraforming-Experimente entwickelt: leuchtend, summend, mit Pollen aus den Kristallen der Marsoberfläche. Ihre Energie war so dicht, dass schon ein einzelner Tropfen Marsbienenpollen ausreichte, um Gertis außergewöhnliche Fähigkeiten für Stunden aufzuladen.
„Okay… wir brauchen also Marsbienen… und… ich schätze, wir müssen sie züchten“, murmelte Musk, während er seine Notizen auf einem Tablet scrollte. „Tesla-Fabriken? Kein Problem. Aber Marsbienen? Das ist… neu.“
Gerti sprang aufgeregt umher, die Haare glitzernd von der Tranceflüstermusik. „Keine Sorge, Musk. Ich habe die Pläne. Wir bauen ein kleines Bienenparadies im Krater, nennen es… äh… ‚Gerti’s Honig-Oase‘. Dort können sie summen, blühen und mich ernähren.“
Musk nickte, während er die ersten Pläne für Mars-Teslas zeichnete:
-
Solarfarmen, um die Energie für die Fertigung zu liefern
-
Kristall-Filter, um Microfluxis-Energie für die Maschinen zu sammeln
-
Und das Herzstück: eine biodomeartige Struktur für Marsbienen, mit holografischem Nektar, Glühpollen und leichter Musik – um Gerti in Hochform zu halten
„Wenn wir das richtig machen, Gerti“, sagte Musk, „können wir nicht nur Tesla-Fahrzeuge bauen, sondern auch eine komplette, selbstversorgende Marsgesellschaft. Mit dir, den Bienen und… deiner Magie.“
Gerti strahlte: „Und mit einem vollen Bauch kann ich jede Marskatastrophe meistern. Honig, Pollen, Tranceflüstermusik… und mein Besen. Das ist die perfekte Symbiose.“
Die beiden blickten auf die leuchtenden Krater, die glitzernden Kristalle und die ersten Marsbienen, die bereits aus den Schatten krochen, summten und kleine Energiekugeln umherschossen.
„Wir werden nicht zurück zur Erde“, sagte Musk schließlich. „Tesla auf dem Mars, Microfluxis-Energie, Tranceflüstermusik – das ist die neue Ära.“
Und Gerti nickte, während sie eine kleine Marsbiene auf die Hand ließ. „Dann lasst uns anfangen… die Mars-Revolution beginnt jetzt – und ich esse erst, wenn sie summen.“
RIEFUNKE
|