Emil und die Symne-Liebe
Dr. Emil F. sitzt wieder an seinem Herzmonitor. Die Petrischalen tanzen, DNA-Stränge wirbeln, Pipetten vibrieren. Sein Herz schlägt unregelmäßig – nicht aus Angst, nicht aus Arbeit, sondern aus hoffnungsvollem Chaos.
Plötzlich… pulsiert der Herzmonitor wie eine kleine Sonne, und aus ihm erhebt sich ein rotes, leuchtendes Wesen: Symne, sichtbar als winziges pulsierendes Herz mit funkelnden Adern.
Symne: „Emil… hör auf zu suchen. Fühle. Lasse die Liebe kommen – nicht durch Logik, nicht durch TikTok, sondern durch dich selbst.“
Emil streckt die Hand aus. Das Herz pulsiert stärker, explodiert in Lichtblitzen. Die DNA-Stränge im Labor tanzen zu einem eigenen Rhythmus. Jede Bewegung von Emil erzeugt kleine Farbwelten, die sich wie Nebel über die Mikroskope legen.
Plötzlich: Eine Schwebetaste auf seinem Keyboard beginnt zu leuchten. Buchstaben springen wie kleine Feuerfunken:
„L-I-E-B-E“
Emil starrt. Sein Herz schlägt. „Ich… ich fühle… alles gleichzeitig. Freude, Angst, Sehnsucht, Chaos…“
Die Symne-Herzblitze verbinden sich mit den Buchstaben, formen in der Luft Wörter, Sätze, Emotionen – ein unsichtbares, pulsierendes Netz aus Herz, Licht und Farbe.
Dann: Ein kleiner, leuchtender Herzblitz schießt Richtung Laborfenster. Draußen, im Sonnenlicht, erscheint sie – die Zahnärztin, drei Kinder an der Hand, aber mit Augen, die Emil schon immer angezogen haben, und einem Lächeln wie flüssiger Honig.
Symne: „Bereit?“
Emil nickt, das Chaos in ihm wird zum Pulsuniversum. Die Buchstaben seines Keyboards explodieren in Farben, formen einen leuchtenden Regenbogen über das Labor: A, S, D, F, G, H, J, K, L – alles Herzschlag, alles Liebe, alles Chaos.
Die Zahnärztin bleibt stehen, spürt die Vibrationen durch die Luft, durch die Fenster, durch alles Materielle. Ihr Herz synchronisiert sich mit Emils Herz.
Und plötzlich – BÄM – Symne springt, verschmilzt, explodiert: Emil und die Zahnärztin spüren die Liebe als pulsierende, leuchtende Symphonie aus Herzschlag, DNA, Fingernägeln, Licht, Elektronen, Worten, Farben, Chaos.
Kein TikTok, kein Algorithmus, keine Regeln. Nur Herz + Symne + Chaos = Liebe pur.
Emil: „Ich wusste nicht… dass man Liebe fühlen kann wie… wie ein ganzes Universum.“
Die Zahnärztin lächelt. „Dann lass uns das Universum gemeinsam tippen.“
Und irgendwo im Labor, zwischen Pipetten, Herzmonitoren und tanzenden DNA-Strängen, tanzen die Buchstaben, wirbeln das Licht, und die Symne-Liebe pulsiert durch alles – unendlich, absurd, hyper-surreal, wunderschön.
RIEFUNKE