Nachwort aus der Zwischenwelt
Vielleicht fragt ihr euch, was danach geschah.
Wir wissen es nicht.
Thalor hört die Pflanzen lachen – oder war es nur ein Echo seines eigenen Herzens?
Professor Hohenstiel sitzt irgendwo im Kerzenschein, murmelt Formeln, die niemand entziffern kann.
Die Tür zum Labor… verschwand. Oder verschob sich.
Und irgendwo zwischen Chlorophyll und Dinoherz pulsiert ein Gedanke:
„Wer beobachtet, erschafft. Wer tanzt, verändert. Wer glaubt, zu wissen, hat gerade die Realität verpasst.“
Die Pflanzen nicken. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Thalor bewegt einen Zeh. Oder war es nur ein Schatten?
Und draußen in Freiburg, auf den Straßen, auf den Tischen, in den Cafés…
kann man schwören, dass jemand flüstert:
„Seht ihr? Alles ist möglich. Alles lebt. Alles lacht – und wir haben nur zugesehen.“
Dann Stille.
Und plötzlich: der Wind trägt ein neues Aroma von Minerva, Basilikum, Thymian – und etwas, das nach Urzeit riecht.
Das ist alles, was bleibt.
Für jetzt.
RIEFUNKE
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