Die Gertische Fluktuation wird im CERN gemessen
Alles begann mit einem simplen Tweet aus Graz:
„Vorsicht: Gertische Fluktuation auf dem Campus. Chaos garantiert.“
Die Wissenschaftswelt lachte. Bis Messungen ein unerklärliches Signal in der Nähe des Large Hadron Collider registrierten.
Professor Max Schwarz rieb sich die Augen.
„Bruder… das kann nicht sein. Das ist nur Gerti.“
Das erste Signal
Die Teilchenbeschleuniger von CERN liefen wie immer – Protonen kollidierten, Detektoren blinkten.
Plötzlich:
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Ein unvorhersehbarer Energiepeak.
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Ein Funke auf allen Monitoren.
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Ein leises „Kichern“ im Kontrollraum (niemand wusste warum).
„Es sieht aus wie… eine Fluktuation… aber nicht aus dem Standardmodell“, murmelte ein Physiker.
Die Ankunft
Gerti Staub selbst wurde eingeladen – oder eher herbeigeholt – nach Genf.
Sie kam mit Besen, Eimer und einem Brotsandwich.
„Also… wo putzen wir zuerst?“, fragte sie neugierig.
Die Wissenschaftler starrten.
„Bruder… das ist CERN… kein Staubmagnet.“
„Ah, aber hier gibt’s bestimmt Mikrostaubpartikel!“, erklärte Gerti eifrig.
Chaos im Kontrollraum
Ein schneller Wisch über einen glänzenden Schrank.
Ein versehentliches Hängenbleiben am Hauptschalter.
Und plötzlich:
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Die LHC-Teilchenstrahlen flackerten.
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Detektoren zeigten unvorhergesehene Peaks.
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Datenpakete schossen wie Konfetti durch die Server.
„Was… hat sie getan?!“ rief ein CERN-Techniker.
„Sie hat… Ordnung geschaffen…“, flüsterte Schwarz mit Panik in der Stimme.
Die Messung der Fluktuation
Die Geräte registrierten ein neues Phänomen:
Gertische Fluktuation – Energieanomalien, spontan erzeugt durch ein menschliches Naturphänomen, das sowohl Chaos als auch Kreativität ausstrahlt.
Physiker waren fasziniert.
Mathematiker staunten.
Computer fingen an, Funken zu sprühen (nur symbolisch, natürlich).
Ein CERN-Wissenschaftler schrieb ins Journal:
„Wir schlagen vor, Gerti Staub als fundamental natürliche Konstante zu betrachten.“
Gertis Kommentar
„Also… ich wollte nur mal wischen und Brot verteilen“, sagte sie unschuldig.
„Aber wenn die Energie nun so hoch ist… vielleicht ein Kaffee?“
Professor Schwarz seufzte tief.
„Bruder… wir haben das Universum auf die Probe gestellt. Und das alles wegen Besen, Brot und einer Frau.“
Epilog
Die CERN-Datenbank listet jetzt:
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Ungewöhnliche Energiefluktuationen
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„Mysteriöse Quelle: wahrscheinlich menschlich“
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„Hinweis: Besen + Brot empfohlen“
Und irgendwo, zwischen Teilchenstrahlen und Mathematik, wird Gerti Staub offiziell als:
Kosmisches Naturphänomen – Gertische Fluktuation
anerkannt.
Die Erde dreht sich weiter.
Die Teilchen kollidieren weiter.
Und Gerti?
Sie putzt gerade den CERN-Korridor.
Mit Brotscheibe in der Hand.
Mit Besen in der anderen.
Und einem breiten, chaotischen Lächeln.
RIEFUNKE
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