Kapitel 4: UFOs, Kindersitze und Pizza-Prophezeiungen
Vor der Bibliothek quietschten die Pflastersteine plötzlich unter einem unbekannten Druck, und die Luft begann zu summen, wie wenn hundert Streichhölzer gleichzeitig zündeten. Friedrich und Clara traten hinaus – und blieben wie angewurzelt stehen.
Fünf UFOs schwebten zehn Meter über dem Marktplatz. Ihre metallischen Oberflächen reflektierten das regnerische Licht wie flüssige Spiegel. Ein leises Zischen durchzog die Luft, als ob die Stadt selbst den Atem anhielt.
Und dann… fielen sie!
Aus jedem UFO senkten sich Seile herab, an deren Ende… Kindersitze hingen. Kleine, staunende Kinder schwebten wie Planeten in Miniaturbahn, jeder mit einem Lächeln, das die Schwerkraft verspottete.
Friedrich (mit offenem Mund): „Clara… sind das… unsere Kinder?“
Clara (lacht hysterisch, während sie einen Regenschirm wie einen Zauberstab schwingt): „Nein, nein, Friedrich! Das sind die Vorboten! Die ersten Piloten des Chaos! Und die Pizza-Festivals müssen vorbereitet werden!“
Die Kinder landeten sanft auf dem Pflaster, jeder Schritt ein winziger Knall wie Konfetti aus Licht und Freude. Einer von ihnen, ein kleines Mädchen mit Zöpfen, hob einen winzigen Laserstab und rief: „Wir sind bereit! Melonen! Mathematik! Magie!“
Ein Junge mit einem Mini-Rucksack voll fliegender Bücher sprang auf Friedrichs Schulter. „Papa! Schnell, wir müssen den Pizzakarton verteidigen!“
Und während die UFOs wieder summend in die Höhe stiegen, zischend und blinkend wie fluoreszierende Glühwürmchen auf Schokolade, wussten Friedrich und Clara: Die Stadtbibliothek war nicht mehr nur ein Ort der Geschichten. Sie war ein Portal zu einer Zukunft, in der fünf Kinder, fliegende Pizzakartons und tanzende Bücher das Universum neu ordnen würden.
Friedrich (dreht sich zu Clara, die nun auf einem umgedrehten Bücherstapel balanciert): „Wir… wir haben gerade offiziell das Chaos adoptiert!“
Clara (nickt, die Brille verrutscht, die Augen glitzern wie Sternenstaub): „Und die Party hat gerade erst begonnen…“
RIEFUNKE
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