Gerti Staub plant die Zwillinge
Gerti Staub saß am Küchentisch, der Opel noch vom letzten Hochzeitsabenteuer draußen geparkt. Professor Schwarz blätterte gemütlich in einem Physik-Buch, doch Gerti hatte ganz andere Pläne.
„Schatz, wir brauchen Kinder. Am besten Zwillinge“, sagte sie mit entschlossener Miene.
„Zwillinge?“, fragte der Professor leicht skeptisch. „Warum gerade Zwillinge?“
„Na, stell dir vor“, erklärte Gerti und holte einen kleinen Taschenrechner hervor, „meine Tante Uta – auch Putzfrau – hat auf ihrem Dachboden noch diesen Kinder-Zwillingswagen, gekauft für 80 Euro bei Kleinanzeigen. Ich hab‘ mal gerechnet: 80 Euro geteilt durch zwei Kinder… das sind 40 Euro pro Kind. Effizient, ökonomisch und sehr praktisch!“
Professor Schwarz blinzelte, dann musste er lachen. „Gerti, du rechnest schon wieder wie bei deinen Putzplänen: mit Besen, Eimer und jetzt mit Kindern.“
Gerti nickte eifrig. „Effizienz ist alles! Stell dir vor, wir könnten die Kinderwagenkosten halbieren und gleichzeitig unsere genetischen Experimente optimieren!“
„Experimentieren mit Kindern?“, lachte der Professor, „Gerti, du bist unmöglich!“
„Aber genial, nicht wahr?“, zwinkerte sie. „Und mit Zwillingen haben wir gleich doppelte Chaos-Power im Haus – perfekt für meine Pläne und deine Quantenphysik-Übungen!“
Professor Schwarz schüttelte den Kopf, doch das Lachen ließ sein Herz warm werden. Gerti war unberechenbar, chaotisch und unglaublich clever. Und irgendwie, dachte er, würde dieser Rechnerplan für Zwillinge genau zu ihrem Leben passen.
Gerti klatschte die Hände zusammen: „Gut, dann ist der Plan offiziell. Zwillinge, Dachbodenwagen, 40 Euro pro Kind – und wir starten das Abenteuer!“
Und irgendwo zwischen mathematischer Effizienz und Gerti-Chaos glitzerte der Traum von zwei winzigen Wirbelwinden, die das Universum der Familie Staub-Schwarz im Sturm erobern würden.
RIEFUNKE
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