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Szene: Drei Künstler vor drei Mülleimern der DEWE Groupi – jeweils gefüllt mit Resten von „NEO-DADA-TIKTOK-ADRENO-DEXTROSE“.
Beuys (streicht nachdenklich über einen Zuckerwürfel):
„Seht ihr, hier manifestiert sich das Unsichtbare. Jeder Bissen, jede Dosis ist ein politisches Statement. Neo-Dada im Müll – der Kapitalismus in kristalliner Form.“
Riefunke (bückt sich und schnuppert an einem glitzernden Bonbonpapier):
„Und doch… so viel Farbe, so viel Energie. Fast wie ein Gedicht aus den Trümmern des Alltags. Es ist… rhythmisch. Wie TikTok in drei Dimensionen.“
Lagerfeld (bewundert die Verpackungen wie Haute Couture):
„Eleganz im Abfall. Die Neonfarben, die geometrischen Linien – wer hätte gedacht, dass Dextrose so chic sein kann? Wir müssen eine Ausstellung daraus machen. Sofort.“
Beuys (nickt langsam, mit Fettfinger auf der Dose):
„Ich sage euch, der Mülleimer ist jetzt ein Lehrstuhl. Hier lernen wir über Konsum, Vergänglichkeit und den Tanz der kleinen chemischen Partikel.“
Riefunke (zeigt auf ein Stück zerknülltes TikTok-Logo):
„Und die Zuschauer? Sie liken den Müll! Die Interaktion ist Teil der Kunst – wir leben Neo-Dada, viral und süß zugleich.“
Lagerfeld (zieht eine imaginäre Pose an, wie auf einem Catwalk):
„Wenn man schon Müll analysiert, dann bitte mit Stil. Ich sehe schon die Kollektion: ‘Adreno-Dextrose Couture – Frühling/Sommer 2026’.“
Beuys (flüstert):
„Manchmal muss man nur in den Mülleimer schauen, um die Zukunft der Kunst zu erkennen.“
RIEFUNKE
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