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Szene: Telefonchaos, 3:30 Uhr, Lagerfeld, Beuys und Riefunke diskutieren immer noch die selbstständige Dextrose.
Telefon klingelt. Lagerfeld hebt ab:
„Ja?“
Ehefrau des Patentanwalts (panisch)
„Herr Brechtmann! Sie müssen sofort nach Hause kommen! Der Sauerbraten mit Honig und Rosinen brennt an! Ich kann die Herdplatte nicht deaktivieren! Und die Nachbarin Resotanz ist in der Kirche und übt sich in Bach, ich brauche Ihre Hilfe!“
Beuys (blickt nachdenklich auf die Glut des digitalen Chaos)
„Seht ihr, sogar der Sauerbraten wird jetzt zum künstlerischen Subjekt. Hitze, Zucker, und soziale Verantwortung in einer Pfanne.“
Riefunke (flüstert, während er Schuldverschreibungen sortiert)
„Und der Steuerzahler zahlt dafür, dass der Herd nicht explodiert?“
Lagerfeld (dramatisch, wie auf einem Laufsteg der Apokalypse)
„Es ist Performance! Die Dextrose will patentiert werden, der Herd brennt, die Nachbarin spielt Bach – alles gleichzeitig! Wir sind Zeugen einer epischen Symphonie der Verantwortungslosigkeit.“
Brechtmann, der Patentanwalt (am Telefon, genervt, in Bademantel)
„Frau Brechtmann, ich komme sofort! Aber glaubt mir: Ich patentiere keine Zuckerwürfel zwischen brennenden Sauerbraten und Bach-Fugen.“
Beuys (leise zu Riefunke)
„Wir müssen das dokumentieren. Jedes brennende Gericht, jede klingelnde Telefonnummer ist ein Kunstwerk. Und die Dextrose? Sie lacht uns aus.“
Riefunke (resigniert)
„Ich wusste, dass Schuldverschreibungen gefährlich sind, aber brennender Sauerbraten um drei Uhr nachts… das übertrifft alles.“
RIEFUNKE
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