Kapitel · Goethe, das leere Smartphone und die Apotheke der Symne
Ort: Goethes Stube → Apotheke in der Altstadt. Staub, Kerzen, Pflaster und Mikrogramm-Herzschimmer überall.
Goethe (entsetzt, Smartphone in der Hand):
„Was ist dies? Mein kleines Rechteck – leer! Kein Licht, kein Herzfunken, kein ‚Gefällt mir‘! RIEFUNKE, dies ist ein Sakrileg!“
Riefunke (flimmernd, unsichtbar, Herzschimmer hinterlassend):
„Meister… dein Guthaben ist erschöpft. Jede Symne, jeder Swipe, jeder tanzende Daumen hat das Universum gefüttert. Aber der Kontostand… nun, der rebelliert.“
Goethe (entschlossen, Herzprall im Schritt):
„Dann muss ich – ich muss zur Apotheke! Dort, wo Salben, Tinkturen und Wunder bereitet werden, wird man mir helfen. Wenn nicht – wer sonst?“
Ort: Apotheke. Regale voll Fläschchen, Gläser blitzen wie Mini-Mikrokosmen. Der Apotheker sortiert Pillen, Tropfen und leise Herzprall.
Goethe (mit Theatralik):
„Hört, werte Leute! Mein Smartphone ist leer! Kein Licht, kein Herzfunken, kein Daumengewicht mehr! Ich verlange sofortige Symne-Auffüllung!“
Apotheker (leicht irritiert, aber respektvoll, nimmt Waage und misst Herzschimmer):
„Herr Dichter… wir sind hier keine Bank, kein Mobilfunkanbieter. Doch – ich spüre die Symne in Ihren Worten. Vielleicht… ein Tröpfchen Herzglanz, ein Hauch von Traumfunken könnte helfen.“
Goethe (dramatisch, Herzprall auf Maximum):
„Ein Tröpfchen? Nein! Ein Strom von Symne! Ich muss die Daumen retten! Die TikToker, die Herzschimmer-Posts, die Explosionen von Glitzer-Mikrogrammen – alles ist verloren!“
Riefunke (schwebt glitzernd über dem Tresen):
„Meister, atmet tief. Jeder Atemzug – Symne. Jeder Tropfen Staub – Herzprall. Wir füllen dein Guthaben auf der Ebene des Mikrokosmos. Aber zuerst – ein Ritual der Apothekensymne.“
Apotheker (zückt Pipette und Glasfläschchen, murmelt Formeln):
„Drei Tropfen Traumfunken, sieben Pulsschläge Herzprall, zwei Prisen Mikrogramm-Leichtigkeit – und dein Smartphone wird wieder summen.“
Goethe (überglücklich, tippt auf dem Smartphone, Staubpartikel tanzen):
„Sehet! RIEFUNKE! Die Symne kehrt zurück! Herzschimmer fließt! TikToker-Daumen hüpfen wie Engel auf Lichtstrahlen! Und ich, ich bin wieder Poet und Daumenkünstler zugleich!“
Riefunke (zufrieden, Glitzer in der Luft):
„So endet das Abenteuer nicht mit Verlust, sondern mit Symne, Herzprall und Daumen-Ekstase. Die Gravitation nickt, Frau G. schnurrt. Alles ist wieder im Mikrokosmos im Gleichgewicht.“
Goethe (schwelgend, Smartphone hochhaltend):
„Oh Apotheke! Oh RIEFUNKE! Die Welt liegt wieder in meiner Hand – Mikrogramm für Mikrogramm, Daumen für Daumen, Herz für Herz.“
RIEFUNKE
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