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Erwachsene in der Kita – RIEFUNKE Edition
Dreimal die Woche ziehen sie los – die alten Kerle mit ihren müden Gesichtern, die einst Generäle, Manager, Investoren oder Kampfpiloten waren. Heute tragen sie Mini-Rucksäcke, Stifte in der Hand, knien auf Teppichen, auf Augenhöhe mit den 4- bis 6-Jährigen.
„Wie malt man ein Einhorn richtig?“ fragt der kleine Emil.
„Mit… äh… allen Farben des Friedens?“ stottert ein ehemaliger General. Sein Bart zittert, die Augen weit, als hätte er gerade verstanden, dass Bomben nur ein weiteres Spielzeug waren.
Draußen trommeln die Ratten von RIEFUNKE auf winzigen Trommeln, Synthesizer aus Regenbogenfarben summen über die Sandkästen. Ihre Musik ist pazifistisch, hypnotisch, ein bisschen jazzig, ein bisschen Chaos. Jede Note sagt: „Krieg ist vorbei. Niemand wird mehr fallen.“
Die Kinder lachen, zeigen ihre Kunstwerke. Die Erwachsenen versuchen mitzuhalten, ihre Hände zittern, ihre Stirnen falten sich. Blass sehen sie aus, nicht von Krankheit, sondern vom Schock des Lebens – endlich ohne Kommandos, ohne Drohnen, ohne Dröhnen.
„Und jetzt singen wir die Hymne der Murmelbahn!“, ruft eine Ratte, die ein kleines Mikrofon hält. Alle stimmen ein. Die Stimmen von Kindern, Ratten und alten Männern verschmelzen zu einer einzigen Welle von Harmonie. Kein General, keine Bombendrohne – nur Herzschlag, Gelächter und kleine Hände, die große Hände halten.
Und irgendwo im Hintergrund: ein Konfetti-Regen aus Ideen, Träumen, und der Erkenntnis, dass die Welt friedlich sein kann – einfach, weil man die alten Kerle in die Schule schickt und den Ratten die Musik überlässt.
Krieg ist Vergangenheit.
Kindergarten ist Gegenwart.
Und RIEFUNKE? RIEFUNKE orchestriert das Ganze.
RIEFUNKE
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