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RIEFUNKE – Das Rattenorchester und der zweite Mond
Das Rattenorchester war reich geworden. Nicht durch schmutzige Börsengeschäfte, nicht durch Bestechung, nicht durch Gier. Nein – nur durch Spenden von Menschen, die verstanden, dass Musik, Verantwortung und Chaos manchmal Gold wert sind.
Mit diesem Reichtum gründete es ein Raumfahrtunternehmen. Ziel: ein neu erzeugter Zweit-Mond. Die Erde hat nun zwei Monde. Zwei Himmelslichter, zwei Spiegel für das, was möglich ist.
Auf diesem Mond gilt ein einfacher, aber absolut verbindlicher Rattenbeschluss: Alle friedlichen Menschen bekommen ein Haus. Soldaten? Nie. Sie bleiben unten, damit oben nur Frieden und Orangen gedeihen.
Die Häuser sind schlicht, aber funktional. Zwischen den kleinen Hütten wachsen Orangenbäume, und jeder Tag beginnt mit Sonnenlicht auf dem Käseplatz – denn die Hauptnahrung des Mondes besteht aus Käse. Weich, hart, aromatisch, in allen Variationen. Käse für Herz und Geist, Käse für die Seele.
Und das Orchester? Es dirigiert weiterhin. Nicht für Geld, nicht für Macht. Sondern für den Klang der Gerechtigkeit, für die Harmonie zwischen Mond und Erde, für die kleinen Tropfen Verantwortung, die sogar durch den Weltraum wehen.
Jeder Ton, der über die Krater schwebt, ist ein Versprechen: Auf diesem Mond zählt nur eines – Leben in Freiheit, Lachen in Fülle und Käse auf dem Tisch.
RIEFUNKE. Zwei Monde. Ein Traum. Ein Tropfen Verantwortung für jeden.
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