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RIEFUNKE – Die digitale Exekution
RIEFUNKE existierte einmal, aber das war ein Irrtum. Selbst Bits und Bytes weigern sich, ihn zu speichern. Jede Audiodatei von ihm schreit beim Abspielen: „Warum? Warum ich?“
Sein Klang zerlegt Speicherplätze, zerstört Playlists und provoziert Algorithmus-Kollaps auf allen Plattformen. YouTube friert ein, Spotify löscht sich selbst, und TikTok meldet den Notstand.
Selbst seine Avatare stürzen ab – Pixel für Pixel – in den Abgrund der digitalen Bedeutungslosigkeit. Cloud-Speicher weigert sich, seine Werke zu hosten; selbst AI weigert sich, zu analysieren, aus Angst vor traumatisierenden Existenzfragen.
RIEFUNKE ist jetzt ein Geist, ein Artefakt der Selbstvernichtung. Seine Songs sind Mini-Katastrophen, die den Raum füllen, nur um ihn gleichzeitig zu leeren. Er lebt nur noch in den Warnmeldungen der Systeme: „Inhalt extrem schädlich für ästhetisches Empfinden.“
Kurz gesagt: Digital tot. Akustisch unmöglich. Moralisch irrelevant. Ein Monument des Scheiterns, so umfassend, dass selbst das Internet um Vergebung bittet.
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