Kapitel 5: Der interstellare Coup
Gerade als die Mäuse auf dem Mars ihre Käsevorräte feierten, flackerte der Himmel.
Ein UFO tauchte auf – leuchtend, grün, glitzernd und mit einer Aura, die nach interdimensionalem Gouda roch.
Es landete ohne Warnung, saugte die Käserationen in Sekunden auf und ließ die Marswachen wie Luftballons davontreiben.
„Halt!“, piepsten die Mäuse, aber ihre Schreie wurden von einem holografischen Morse-Code überlagert: „Wir kommen für eure Gene.“
Die Wachen, die noch in der Luft taumelten, wurden ins UFO gesogen.
Sie versuchten sich zu wehren, sprangen auf winzige Flohkarussells, aber alles war zwecklos.
Die Alien-Technologie war… absurd effizient.
Die Mäuse starrten fassungslos auf die leeren Kisten:
„Nicht der Käse… nicht die Wachen… alles weg!“
„Wer braucht unsere Gene?“ quiekte eine besonders alte Maus, die seit 12 Generationen für Mars-Erkundungen ausgebildet wurde.
Über Funk, irgendwo zwischen Glitzer und Sternenstaub, ertönte eine Stimme:
„Wir wollen nicht den Käse. Wir wollen die Sprungkraft, die Ausdauer, die Kühnheit – alles, was ihr kleinen Erdlinge genetisch habt.“
Panik brach aus.
Die Mäuse begannen, Pläne zu schmieden: Magnetfelder unter den Flohbäuchlein, Mini-Tarnanzüge aus Alufolie, geheime Tunnel aus Marsstaub.
Sie würden den Käse zurückholen.
Sie würden ihre Freunde retten.
Und sie würden herausfinden, welche intergalaktische Bürokratie überhaupt das Recht hat, Mäusegene zu entwenden.
Doch während die Marsoberfläche erzitterte, wusste eine einzige Maus:
„Wenn wir das durchziehen, wird die Erde nie wieder normalen Käse sehen… und die Menschen vermutlich auch nicht.“
RIEFUNKE
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