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Lio blickt Ben mit ernster Miene an. „Papa… ich habe gestern ein braunes Auto gesehen. War da… war da der Kofferraum voller Schokolade?“
Ben lacht leise. „Ein braunes Auto… hm… das könnte gut sein, Lio. Vielleicht haben die Schokoladenwolken einen Abwurf gemacht, und das Auto hat ein bisschen Glück gehabt.“
Lio springt aufgeregt auf. „Papa! Können wir das Auto finden und die Schokolade abholen? Wir müssen es retten, bevor jemand anderes sie isst!“
Ben tut nachdenklich. „Also, ich glaube, wir brauchen eine Karte. Eine Schatzkarte, die uns direkt zu den geheimen Schokoladenautos führt.“
Lio zieht eine imaginäre Lupe aus der Tasche. „Ich habe schon die Spuren der Kakaobohnen entdeckt! Sie führen… durch den Park, über die Straße und… vielleicht bis zum Supermarkt?“
Ben zwinkert. „Wenn wir den Supermarkt erreichen, Lio, dann müssen wir ganz leise sein. Sonst nehmen die Erwachsenen alles weg, und wir kriegen nichts.“
Lio nickt ernst. „Wir sind wie Schokoladendetektive, Papa. Wir beschützen die Tropfen, die vom Himmel gefallen sind.“
Ben legt den Arm um ihn. „Genau. Und wer weiß… vielleicht sind die Wolken auch schon hinter uns her, um zu sehen, ob wir die Schokolade ehrenvoll benutzen.“
Lio kichert. „Papa… ich glaube, die Wolken werden uns helfen. Sie mögen Schokoladendetektive.“
RIEFUNKE
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