| |
Kapitel 4: Käsekrieg in den USA
Es ist Montagmorgen.
Die Supermärkte von New York bis Los Angeles wirken wie nach einem Tornado: leere Regale, verzweifelte Kund:innen, und das, was noch liegt, riecht nach Gouda der letzten Woche.
Plötzlich ein Aufschrei:
„Wer hat den Käse gestohlen?!“
„Die Regierung!“, schreien einige.
„Die Banker!“, schreien andere.
„Die Katzen!“, ruft eine alte Dame, die gerade ihre Yoga-Matte durch den Laden schleppt.
Die Medien stürzen sich auf die Geschichte.
Breaking News: „Interstellarer Käse-Klau schockt die Nation!“
Die Proteste eskalieren:
Menschen tragen Käse-Kostüme, schwenken Emmentaler-Plakate, blockieren Straßen.
„Wir wollen Käse!“, skandieren sie.
„Wir wollen Brie!“, hallt es von der Westküste.
„Wir wollen Gouda!“, tönt es aus der Tiefkühlabteilung von Minnesota.
Die Regierung sucht verzweifelt nach Schuldigen:
-
Elon Musk wird telefonisch kontaktiert, ist aber „zu beschäftigt mit Mars-Mäusen“.
-
Supermarktketten verweisen auf Lieferengpässe.
-
Die NASA schweigt – vermutlich aus Angst, dass die Mäuse den nächsten Coup starten.
Und irgendwo, im stillen Dunkel des Alls, sitzen die interstellaren Mäuse auf ihrem Floh-Mars-Ring, nagen an Edamer-Rationen und kichern:
„Mission erfüllt. Wer Käse sucht, muss erst einmal uns finden.“
RIEFUNKE
|
|