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Die sieben Rattenbabys, eng zusammengerollt an Mamas warmem Pelz, flüstern zwischen Nuckeln und Gähnen:
1. Pip: „Habt ihr gesehen, wie die Menschen immer auf diese glänzenden Zahlen starren? Sie nennen es Börse. Sie denken, es ist Macht.“
2. Nib: „Macht? Ha! Sie vergessen, dass ein Tropfen Regen auf dem Dach mehr zaubern kann als all ihr Geld zusammen. Sie kennen nur Rattengift… und Kriege.“
3. Zipp: „Rattengift ist langweilig. Wir riechen es, aber wir wissen: es tötet nur Körper. Magie… Magie macht Herzen warm, Augen groß, Ohren spitz.“
4. Luma: „Die Menschen hüpfen zwischen Aktien, Boni und Kriegsspielen, aber sie verpassen das Summen des Windes in den Bäumen. Verpasst das leise Glitzern im Wasser, das Wackeln der Blätter. Das ist Magie!“
5. Tiko: „Stellt euch vor, jeder Tropfen Milch auf unserem Bauch wäre ein kleines Universum. Jeder Atemzug von Mama eine Melodie, die niemand auf der Welt hört, außer uns.“
6. Suri: „Wir haben keine Panzer, keine Börse, keine Gewalt nötig. Wir haben Mamas Wärme. Wir haben die Nacht, die Sterne, das Geräusch der Welt, bevor sie Chaos macht.“
7. Fips: „Vielleicht… vielleicht ist Magie für Menschen nur zu schwer zu erkennen, weil sie nach Zahlen und Waffen suchen. Wir aber wissen: Magie ist schon da, immer – in jedem Herzschlag, in jedem Nuckeln, in jedem Lachen, das die Welt noch nicht kennt.“
Alle zusammen, leise summend, fast wie ein Chor:
„Menschen, vergesst nicht zu sehen. Geld ist staubig. Krieg ist kalt. Aber die Welt summt, glitzert, tanzt – wenn ihr nur die Augen aufmacht.“
RIEFUNKE
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