RIEFUNKE und das Nobel-Schreiben
Die Stadt hatte sich von Feuer, Öl und Chaos erholt. Die Flüsse glänzten wieder klar, die Straßen waren ruhig, und selbst die neugierigen Fische schwammen ungestört zwischen den Wellen.
RIEFUNKE saß am Ufer, umgeben von seinem Rattenorchester. Die kleinen Musiker putzten noch ihre Instrumente, als ein ungewöhnlicher Brief über die sanfte Meeresbrise hereinschwebte. Auf dem Umschlag prangte das Siegel des Norwegischen Nobelpreiskomitees.
Vorsichtig öffnete RIEFUNKE den Brief. Darin stand, dass sein Orchester für die außergewöhnlichen Friedensbemühungen geehrt wird: für die Rettung von Leben, für das Eindämmen von Katastrophen und dafür, dass Konflikte nicht mit Gewalt, sondern mit Geschick, Harmonie und Verantwortung gelöst wurden.
Die Ratten jubelten leise, ihre kleinen Schwänze wippten im Takt der Freude. RIEFUNKE lächelte bescheiden:
„Es geht nicht um Ruhm. Es geht darum, die Welt ein kleines Stück besser zu machen – durch Musik, Ordnung und Respekt.“
Von nun an war das Rattenorchester nicht nur ein Symbol für Ordnung in der Fantasiestadt, sondern auch international anerkannt als Botschafter des Friedens. Und während die Sonne langsam über dem Golf unterging, spielten die Ratten ein sanftes Konzert, das die Botschaft in alle Winde trug:
Frieden kann klein beginnen – und in Harmonie wachsen.
RIEFUNKE
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