Kapitel 9: Das offene Universum
Die Muskel-Teslas tuckerten weiter durch die Straßen, 5 km/h, Käseduft wie Nebel über den Städten. Pferde und Esel hatten ihre Parolen aufgehängt, die Menschen kicherten, die Mäuse verschwanden sporadisch in Lüftungsschächten.
Niemand wusste genau, wer wem jetzt eigentlich den Vorrat an Käse gestohlen hatte.
Niemand konnte sagen, ob Elon Musk jemals wieder ruhig schlafen würde.
Und irgendwo, zwischen Mars, Erde und den unzähligen Ufos, summte eine kosmische Melodie, die alle Geschöpfe gleichzeitig zum Staunen brachte.
Ein Floh sprang über eine Miniaturrakete, ein Esel blinzelte dem Himmel entgegen, und die Königsratte machte eine wegwerfende Geste: „Morgen sehen wir weiter.“
Alles war möglich.
Alles war offen.
Jeder Gedanke, jeder Sprung, jedes Hupen eines Muskel-Teslas konnte das nächste Abenteuer starten – oder es blieb einfach ungesagt, verborgen im Glitzer der Nacht.
Die Welt hielt den Atem an, ohne zu wissen, wofür.
Und irgendwo, sehr leise, hörte man das Lachen von Mäusen, Pferden, Menschen – vielleicht sogar von den Teslas selbst.
Ende?
Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
RIEFUNKE
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