Kapitel 7: Käse, Mäuse & TÜV-Rebellion
Die Teslas, nun angetrieben durch „NEO-Super-Dextrose 43“ und H₂O, glitten durch die Straßen.
Maximalgeschwindigkeit: 5 km/h.
Doch das war egal. Denn der Duft von Käse – vermischt mit dezenten Noten gefangener Mäuse – erfüllte jede Stadt, jeden Parkplatz, jede Ampel.
Die Menschen starrten ungläubig:
„Warum stinkt es nach Gouda? Und… wieso bewegt sich ein Tesla wie eine Schnecke?“
Unterdessen formierte sich die geheime Allianz der TÜV-Prüfer.
Sie hatten genug von Musk, den Mäusen, und den biotischen Teslas.
„Wir lassen keine Muskel-Mäuse-Fahrzeuge durch!“, verkündete Prüfer Schmitt, der seit Jahren heimlich veganen Flohkäse sammelte.
Sie stellten Checkpoints auf, trugen Warnwesten aus Aluminiumfolie und Pfeifen aus recycelten Laborkolben.
Elon Musk versuchte verzweifelt, seine Teslas zu verteidigen:
„Alles unter Kontrolle! Biologische Antriebe sind die Zukunft!“
Doch die Prüfer rebellierten.
Sie blockierten Straßen. Sie ließen Mäuse als Informanten frei herumlaufen.
Sie machten Fotos für die galaktische Satirezeitung: „Mäuse vs. Musk – Die neue Verkehrswende.“
Die Teslas – sichtlich beleidigt – zogen nur noch gemächlich durch die Städte, summten leise und ließen den Käseduft wie eine friedliche Plage zurück.
Die Mäuse auf dem Mars hörten das Chaos über Funk:
„Mission abgeschlossen…?“, piepsten sie.
Und irgendwo, tief in einem UFO, wuchsen die Muskelzellen weiter.
Die Welt stand still.
5 km/h, Käseduft, rebellische Prüfer – und Elon Musk, der endlich verstand, dass die wahren Chefs kleine Nager mit Magnetfeldern und Visionen waren.
RIEFUNKE
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