Kapitel 6: Musk-Muskel-Maschine
Die Mäuse wurden ins UFO geschleudert.
Nicht zum Spaß. Nicht zur Teezeremonie.
Sondern ins Labor der glitzernden Außerirdischen.
Unter Neonlicht und schwebenden Reagenzgläsern begann der Horror:
Ihre Gene wurden extrahiert, sequenziert, kopiert.
Und dann… kultiviert.
Muskelzellen wuchsen, wanden sich wie lebendige Stromkabel.
„Perfekt!“, jubelte eine Alienstimme aus der Ecke. „Wir brauchen keinen Akku mehr. Nur noch Mäuse-Muskeln.“
Auf der Erde geschah zeitgleich das Unglaubliche:
Die Teslas starteten plötzlich – ohne Batterie, nur durch rhythmisches Zucken und Pumpen kleiner, genetisch perfektionierter Muskelstränge.
Autopilot aktiv. Lautlos.
Aber: Wer bremst, bekommt einen Pieps aus dem Muskelgewebe zurück.
„Mäuse-Power aktiviert!“, meldete das glitzernde Display.
Die gefangenen Mars-Mäuse sahen zu, wie ihre eigenen Muskeln zu einer kosmischen Transportrevolution wurden.
„Also doch das Flohkarussell des Kapitalismus… auf galaktischem Niveau“, piepste eine Maus resigniert.
Elon Musk, der immer noch wach unter seinem Bett saß, spürte plötzlich Zittern im Fußboden.
„Meine Teslas… was habt ihr getan?!“
Die Mäuse, durch Magnetfelder und Alien-Maschinen getrennt, konnten nur piepsen:
„Rache kommt… irgendwann…“
Und irgendwo zwischen Marsstaub und Teslas, die nun wie biologische Autobahnen summten, begann die intergalaktische Rebellion der kleinen Nager.
RIEFUNKE
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