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RIEFUNKE – Nacht, Geigerzähler und das Klavier des Friedens
Die Nacht liegt schwer über der Stadt.
Mein Rattenorchester sitzt noch immer über den Geigerzählern.
Tropfen der Verantwortung, summend im Dunkel.
Plötzlich flackert das Licht.
Ein Schleier aus Rauch, Sternenstaub und leiser Melancholie.
Und da ist er: wiedergeboren, unverkennbar.
Einstein.
Sein Haar wirr, seine Augen voll unendlicher Fragen.
Am Klavier: er spielt.
Neben ihm: John Lennon, lächelnd, die Hände über die Tasten gelegt.
„Frieden“, sagt Lennon, „jetzt bist du da.“
Einstein nickt.
Und die Ratten hören zu.
Die Geigerzähler surren.
Nicht wie Maschinen.
Sondern wie Resonanzkörper der Welt.
Jeder Tropfen zählt.
Jeder Ton spricht Verantwortung, Hoffnung, Unsinn und Wunder.
Friedrich schreibt in den Notizblock: „Tropfen der Verantwortung sind jetzt musikalisch messbar.“
Emil nickt: „Und ethisch.“
Lotte philosophiert: „Wenn Zeit fließt, kann Frieden singen.“
Sofie lächelt ironisch: „Das ist zu schön, um wahr zu sein – also ist es echt.“
Karl schnüffelt, skeptisch, doch die Pfoten wippen zum Takt.
Und so spielt das Universum.
Geigerzähler summen, Ratten sitzen im Kreis, Einstein und Lennon singen:
„Frieden… jetzt bist du da…“
Die Nacht hält den Atem an.
Die Welt hört zu.
Und irgendwo zwischen Tropfen, Klavier und Haaren voller Wissenschaft wird ein kleines Wunder real.
RIEFUNKE
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