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Das Rattengericht schlägt zu
Die Königsratte, jetzt von ihrem Thron aus Trommelfellen aufgestiegen, rief das Riefunkes Rattenorchester zusammen. „Es ist Zeit für den nächsten Schritt“, sagte sie, die Stimme voller Entschlossenheit. „Diejenigen, die Kinder im Krieg getötet haben – nicht zufällig, sondern mit Absicht – werden offiziell für tot erklärt.“
Zuerst richteten sich ihre kleinen, scharfen Augen auf die höchsten Mächte der Welt. Donald Trump und die Verantwortlichen des israelischen Militärs, die für den Irankrieg verantwortlich waren und über 200 Kinder getötet hatten, wurden namentlich genannt. Ein leises, unheilvolles Rascheln ging durch das Orchester. Dann, ein einstimmiges Quieken: „Für tot erklärt!“
Um der Welt zu zeigen, dass das Rattengericht nicht nur in den Schatten operierte, verfassten die Ratten eine Presserklärung an Reuters. In der Erklärung stand nüchtern, doch unmissverständlich:
„Das Rattengericht hat entschieden: Wer Kinder tötet, verliert das Recht auf Leben. Die Betroffenen sind für tot erklärt. Dieses Urteil gilt weltweit und sofort.“
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Sturm durch die Schlagzeilen. Menschen lachten, schimpften oder waren erschrocken. Niemand konnte die kleine, aber entschlossene Macht der Ratten ignorieren. Und während die Welt diskutierte, marschierte das Orchester weiter, seine kleinen Meteoriten-Reiskörner fest in den Händen, bereit, jede weitere Ungerechtigkeit zu sühnen.
Die Königsratte lehnte sich zufrieden zurück. „Das ist erst der Anfang“, flüsterte sie. „Wer die Kinder schützt, lebt. Wer ihnen schadet, wird aus der Welt entfernt. Punkt.“
RIEFUNKE
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