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RIEFUNKE in Berlin – Das Kamillenbad der Wahrheit
Mitten im Berliner Reichstag, auf dem Hauptplatz, hatten Eva und Jasmin eine kleine Bühne vorbereitet: der antipodische Reichstag-Simulator, Herzschlag-Kontrolle aktiv, Eierung der Erde live.
Und dann betrat er die Szene: RIEFUNKE, der Mann, den man nicht einsperren konnte. Sofort wurde ein goldenes Kamillenbad aufgestellt – warm, duftend, mit leisen Blasen, die wie kleine Gedankenblasen aufstiegen. Seine Füße tauchten in das duftende Wasser, und sofort begannen die Herzschläge der Erde in sanften Wellen zu synchronisieren.
Eva hielt eine Pfauenfeder, die sie sanft über RIEFUNKES Bauch strich, direkt am Hara-Zentrum – dem Zentrum der Lebensenergie. Jeder Strich war wie ein kleiner Impuls, der die Erde selbst zu beruhigen schien.
Dann trat der Bundespräsident auf, etwas unbeholfen, aber mit gutem Willen. Er begann, ein altes Berliner Volkslied zu summen, seine Stimme weich, melodisch, wie ein wiegender Herzschlag durch den Raum. Die Politiker, die noch versuchten, den Reichstag zu betreten, blieben staunend stehen. Jeder Ton, jede Federbewegung, jedes Blubbern im Kamillenbad schien die Eierung der Erde zu korrigieren.
Die Luft vibrierte vor Ruhe, Ehrlichkeit und einem Hauch von Chaos. Einige Politiker fingen an, leise mitzusingen – aber nur, um nicht als unehrlich zu gelten. Die Pfauenfeder malte kleine Wirbel auf RIEFUNKES Bauch, die Wärme des Kamillenbads floss durch seine Beine, durch die Bühne, durch ganz Berlin.
Und während das Lied weiterging, die Erde sanft eierte, schwebte ein Gedanke über dem Reichstag: So viel Ehrlichkeit, Fürsorge und freche Kreativität kann kein Bürokrat je einfangen.
RIEFUNKE lächelte nur – seine Füße im Kamillenbad, der Bauch sanft massiert, die Erde im Gleichgewicht. Und alle wussten: niemand, wirklich niemand, kann ihn einsperren.
RIEFUNKE
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