Bei Riefunke im Puff – Teil 5
Drei Minuten später funkte die Polizeistreife zum Pförtner vom Reichstag.
„Da ist… äh… ein nackter Mann im Kofferraum“, stotterte der Beamte. „Er verkauft Panzer… oder zumindest sehr überzeugende Spielzeugpanzer.“
Die Puffmutter seufzte, als hätte sie schon auf diesen Moment gewartet. „Ah, das ist nur Herr Zappel wieder. Sein neuestes Projekt: das mobile Riefunke-Spielzeugarsenal. Absolut harmlos, höchstens ein bisschen chaotisch.“
Aus dem Kofferraum lugten winzige Panzermodelle, Puppen mit Helmen und eine Trommel, die unkoordiniert Schlagzeug spielte. Die Beamten blinzelten, versuchten sich ernst zu zeigen, aber die Mischung aus nacktem Chaos, Rattenorchester und Panzer-Performance machte es unmöglich.
„Alles klar… wir notieren das als… künstlerische Aktion“, murmelte einer der Polizisten und schüttelte den Kopf.
Die Puffmutter grinste. „Nur bei Riefunke. Hier wird aus jeder Nacht ein Abenteuer – und aus jedem Kofferraum ein Theaterstück.“
RIEFUNKE
|