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Lio dreht sich zu Ben um, die Augen groß vor Neugier. „Papa… wenn die Wolken weinen, wird dann unser Elektroauto sauber? Auch die ungeladenen?“
Ben lacht und zieht Lio auf den Schoß. „Na ja, ein bisschen schon. Der Regen wäscht den Staub von den Autos, von den Straßen, von allem, was draußen liegt. Aber er lädt die Autos leider nicht auf, egal wie viel sie weinen.“
Lio runzelt die Stirn. „Aber… könnten die Wolken nicht ein bisschen Zauber benutzen, damit auch die Batterien wieder voll werden?“
Ben grinst. „Hmm… wenn die Wolken Zauber hätten, Lio, dann würden wir vielleicht nie mehr tanken oder laden müssen. Vielleicht hätten wir dann Regen, der gleichzeitig Wasser, Strom und Schokolade bringt.“
Lio quietscht vor Begeisterung. „Ja! Regen-Schoko-Strom! Und dann können wir die Tropfen mit kleinen Löffeln auffangen!“
Ben spielt mit: „Genau, und die Tropfen tanzen fröhlich auf dem Dach herum, während sie das Auto sauber machen und die Batterie laden. Dann könnten wir durch die Stadt flitzen, ohne dass irgendjemand sauer wird.“
Lio nickt ernst. „Papa… die Wolken sind wie kleine Superhelden. Sie können putzen, Strom machen und Schokolade bringen.“
Ben legt den Arm um ihn: „Ja, Lio. Aber nur, wenn wir fest daran glauben – und ein bisschen davon träumen.“
RIEFUNKE
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