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An die Ratten in Palästina,
Hochgeschätzte Kolleginnen und Kollegen des Rattenorchester,
Wir, die Ratten auf dem Dach in Berlin, senden euch unsere besten Grüße aus der Ferne. Inmitten der veränderten Welt, die wir gemeinsam beobachten, erreichen uns Berichte von erschütternder Tragweite – von einem Überfall, der tief in das Leben der Kinder Palästinas eingegriffen hat. Es geht um mehr als nur um Trümmer und Verlust. Es geht um das, was die kleinen Pfoten benötigen, um zu überleben: Nahrung, Schutz, Hoffnung.
Der Staub der Bomben mag sich gelegt haben, doch in den Herzen der Kleinsten bleibt der Hunger. Wir möchten wissen, ob die Kinder in Palästina nach dem Angriff noch etwas zu essen haben. Wir möchten wissen, ob die Schulen leer sind, oder ob in den Ruinen eine neue Art des Lernens entstehen kann. Es geht nicht nur um Überlebensfragen. Es geht um das Recht, die Welt zu erleben, zu wachsen, zu träumen.
Unsere Rattenkolonie auf dem Dach kann zwar die Welt nicht verändern, doch wir können beobachten, hören, berichten. So bitten wir euch, liebe Freunde und Genossen, informiert uns – ist die Nahrung angekommen? Haben die Kinder wenigstens für einen Moment Ruhe gefunden?
Wir, das Rattenorchester, hören auf die sanften Töne der Straßen, das Rascheln der Blätter und das Knistern des Lebens. Lasst uns wissen, wie wir gemeinsam helfen können, den Fluss der Hoffnung, der Nahrung, des Lebens wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es ist die Verantwortung aller, denjenigen beizustehen, die unter der Last der Welt zusammenzubrechen drohen.
In stiller Solidarität und mit der Hoffnung, dass unsere Nachrichten den Weg zu euch finden.
Mit Rattenmut und einem Ohr für die Welt,
Euer Rattenorchester in Berlin
RIEFUNKE
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