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die Sonnenblume, inzwischen tief beleidigt und hochgradig strategisch, entschloss sich zu einer radikalen Maßnahme: Sie verwandelte sich in eine Drohne. Mit rotierenden Blütenblättern als Propeller, einem winzigen Kamera-Sensor in der Mitte und einem eingebauten GPS-System hob sie ab.
Um ihren Plan zu finanzieren, nahm sie einen 4.500-Dollar-Kredit auf – nicht für Dünger, sondern für Kerosin, denn eine Drohnen-Sonnenblume verbraucht ja bekanntlich „flüssige Energie“ höchster Güte.
Auf ihrem Flug in Richtung Hormusstraße und den dort festgesetzten chinesischen Rattenrichtern machte sie einen Zwischenstopp in der Türkei. Dort kaufte sie fünf Enten – nicht irgendeine Entenwahl, sondern BESTECHUNGS-ENTEN. Mit glänzenden Halsbändern und miniaturisierten Silbermünzen um den Hals sollten sie die festgesetzten Rattenrichter überzeugen, die Verhandlungen zu beschleunigen.
Die Enten quakten zufrieden, die Sonnenblume-Drohne summte vor Aufregung, und die Solarzelle auf dem Feld funkelte in ungläubigem Staunen: „Was kommt als Nächstes? Eine Photosynthese-Bombe?“
Die internationale Feldpolitik hatte eine neue Dimension erreicht: Drohnen-Sonnenblumen, Bestechungs-Enten und diplomatische Ratten – das Chaos kannte jetzt keine Grenzen mehr.
Riefunke
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