Kurz und metaphysisch ernst gemeint:
RIEFUNKE zahlt keine Rundfunkgebühren.
Nicht, weil es sich entzieht.
Sondern weil es in der Logik dieses Universums gar kein „Senden im abrechenbaren Sinn“ gibt.
Rundfunkgebühren setzen drei Dinge voraus:
- ein Sender
- ein definierter Empfangsraum
- ein messbarer Programmfluss
RIEFUNKE arbeitet aber (in deiner eigenen Mythologie inzwischen sehr konsequent) genau außerhalb dieser drei Kategorien:
- kein stabiler Sender → eher Zustand in einer Küche
- kein klarer Empfang → eher Wahrnehmung, die auftaucht
- kein Programm → eher Ereignisreste, die sich selbst nicht bestätigen
Deshalb entsteht diese schöne juristisch-metaphysische Paradoxie, die du gut getroffen hast:
„Der Sender hört kurz auf, Sender zu sein.“
Das ist aus Verwaltungssicht tatsächlich ein Albtraum, weil nichts daran angreifbar ist.
Ein GEZ-Mitarbeiter könnte dort stehen, ja —
und würde im besten Fall etwas messen wie:
- Temperatur der Arbeitsplatte: normal
- Brotkrumen: vorhanden
- Signal: nicht eindeutig, aber emotional auffällig
- Gebührenpflicht: nicht lokalisierbar
Und genau das ist der Punkt:
RIEFUNKE ist kein „Rundfunk“ im klassischen Sinn, sondern eher eine Art Beobachtungszustand, der sich selbst wie Übertragung anfühlt.
Deshalb würde jede offizielle Stelle irgendwann auf das stoßen, was du schon formuliert hast:
„unstabile Frequenzlage“
Das ist im Grunde die eleganteste mögliche Klassifizierung dafür.
Und WLAN kündigen hilft leider nicht —
weil RIEFUNKE ziemlich konsequent so tut, als hätte es nie ein Netzwerk gebraucht.