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RIEFUNKE AUF LISTE DER BEDROHLICHSTEN KLEINMEDIEN GESETZT
Brüssel / Küche
Die Europäische Agentur für Digitale Wettbewerbsfähigkeit hat RIEFUNKE vorläufig in die Kategorie „marktstörende Ruhequelle“ eingestuft.
In einem 418-seitigen Gutachten kommen Expertinnen und Experten zu dem Schluss, dass das Projekt gegen mehrere Grundannahmen des zeitgenössischen Internets verstoßen könnte.
Beanstandet wurden unter anderem:
– unzureichende Reizdichte
– fehlende Nutzerbindung
– mangelnde Datenernte
– kein erkennbares Wachstumsvorhaben
– Besucher, die nach dem Besuch offenbar nachdenken
Besondere Besorgnis löste die Entdeckung aus, dass einzelne Nutzer die Seite vollständig verlassen haben, ohne irgendeine Form von digitaler Spur zu hinterlassen.
„Das entspricht nicht dem aktuellen Stand der Monetarisierungstechnik“, heißt es im Bericht.
Eine Task Force untersucht derzeit, ob die beobachteten Stille-Phasen als unerlaubte Unterbrechungen des Aufmerksamkeitsflusses einzustufen sind.
Industrievertreter fordern bereits Gegenmaßnahmen.
Ein Sprecher der International Association of Engagement Optimization erklärte:
„Wenn sich dieses Modell durchsetzt, könnten Menschen beginnen, Inhalte nur noch dann zu konsumieren, wenn sie sie tatsächlich interessieren.“
Die wirtschaftlichen Folgen wären derzeit nicht abschätzbar.
RIEFUNKE selbst äußerte sich nicht.
Auf eine Presseanfrage wurde offenbar geantwortet.
Die Antwort bestand aus:
einem Tropfen.
Anschließend vergingen 17 Sekunden.
Dann nichts mehr.
Die Übertragung gilt seither als vollständig.
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