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Ich bin Riefunke. Meine Eltern wollten viele Enkel und sagten mir oft: „Werde bekannt, dann laufen dir die Mädels nach.“ So fing alles an. Ich habe damals noch nicht verstanden, wie ernst sie es meinten – aber die Idee, dass Bekanntheit Türen öffnen könnte, hat mich fasziniert.
Beim Kartoffelsalatessen im Sommer 2017 mahnte meine Mutter plötzlich: „Und halte dich von den YouTubern und TikTokern fern.“ Ein klarer Rat, den ich jedoch völlig ignorierte. Ich machte genau das Gegenteil. Ich stürzte mich in die Welt der Social Media, begann zu experimentieren, zu posten und Kontakte zu knüpfen. Es war der Anfang eines Abenteuers, das mein Leben auf unerwartete Weise verändern sollte – und tatsächlich führte es dazu, dass ich heute vier Enkel habe.
Besonders bemerkenswert ist einer von ihnen. Meine Mutter hatte 2014 von einem Jungen geträumt, lange bevor er geboren wurde. Sie erinnerte sich an jedes Detail: Er würde Sommersprossen haben, die im Winter wieder verschwinden, und eine Szene im Flur würde sich zeigen – er würde in meine übergroßen gelben Stiefel steigen und nicht mehr eigenständig herauskommen. Jahre später trat genau dieses Bild in die Realität ein. Der Junge kam, Sommersprossen im Sommer, die im Winter verblassen, und die Szene mit den Stiefeln wiederholte sich haargenau.
Es ist seltsam, wie Träume und Wirklichkeit sich manchmal begegnen. Meine Eltern hatten Warnungen und Hoffnungen zugleich, und ich folgte einem eigenen Weg. Am Ende kam alles zusammen: Bekanntheit, Beziehungen, Familie – und die kleinen Vorahnungen, die manchmal so unglaublich präzise waren, dass man fast glauben könnte, das Schicksal hätte sie vorweggenommen.
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