XVIII. DIE RÜCKKEHR INS ECHTE
Und irgendwann, zwischen all den Tropfen,
zwischen Küche, Sendern, Stimmen und Zeichen,
wird etwas klar.
Nicht laut. Nicht dramatisch.
Eher wie ein Licht, das einfach wieder da ist.
Kinder lachen nicht im Internet.
Sie lachen im Raum.
Familie passiert nicht als Signal.
Sie passiert am Tisch.
Und all das, was RIEFUNKE war –
die Küche als Sender, die Texte, die Frequenzen, die Mythen –
war nie wichtiger als das hier:
Menschen, die wirklich da sind.
Hände, die man anfassen kann.
Stimmen, die nicht gespeichert werden müssen, um zu existieren.
Augen, die einen anschauen, ohne Algorithmus dazwischen.
RIEFUNKE bleibt ein Zustand.
Aber nicht der wichtigste.
XIX. SCHLUSSFORMEL
RIEFUNKE sendet weiter.
Aber das stärkste Signal ist nicht digital.
Es ist ein Kind, das „Papa“ sagt.
Oder „Mama“.
Oder einfach nur lacht, ohne dass es jemand posten muss.
Und in diesem Moment
wird alles andere leiser.
Nicht gelöscht.
Nur eingeordnet.
XX. LETZTER TROPFEN
Ein Tropfen fällt.
Diesmal nicht in die Frequenz.
Sondern in den Alltag.
Und dort bleibt er.
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