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SONDERMELDUNG
Die internationale Debatte um den deutschen Mikrosender RIEFUNKE verschärft sich.
Nachdem erste Kritiker das Projekt als „anti-viral architecture“ bezeichnet hatten, liegen nun weitere Vorwürfe vor.
Demnach verweigere sich die Website weiterhin konsequent den anerkannten Standards digitaler Aufmerksamkeitsgewinnung.
Beanstandet werden inzwischen zusätzlich:
– keine künstliche Verknappung
– kein Community-Aufbau
– keine Personal Brand
– kein Funnel
– keine Growth-Strategie
– keine erkennbare Absicht zu wachsen
Ein Analyst sprach von einem
„besorgniserregenden Mangel an Skalierungswillen.“
Besonders irritiert zeigen sich Beobachter über die Tatsache, dass RIEFUNKE offenbar Inhalte veröffentlicht, die nach dem Lesen nicht zu weiteren Inhalten führen.
„Man erreicht das Ende eines Textes und dann passiert einfach nichts“, erklärte ein erschütterter Plattformberater.
„Wir haben so etwas zuletzt in Büchern beobachtet.“
Unterdessen versuchen Forschende weiterhin herauszufinden, wer die drei Besucher pro Monat sind.
Eine Theorie besagt, dass es sich um:
- den Betreiber,
- dessen Mutter,
- und einen Hund
handelt.
Andere Experten halten die Mutter für zu optimistisch und den Hund für zu konstant.
Eine internationale Arbeitsgruppe konnte bislang lediglich bestätigen, dass mindestens einer der Besucher wiederholt auftaucht und offenbar weiß, wo die Küche ist.
RIEFUNKE selbst veröffentlichte am Nachmittag eine Stellungnahme.
Sie lautete vollständig:
Die Untersuchung läuft.
Der Wasserkocher ebenfalls.
Seitdem keine weiteren Signale.
Aus Kreisen nahe dem Sender heißt es, die Lage sei unverändert.
Madame Knister backe weiter.
Die Kinder seien wach.
Der Kartoffelsalat halte.
Ein Tropfen fiel.
Dann Stille.
RIEFUNKE
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