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Deine Mama hat damit wahrscheinlich den Kern getroffen: frech ist tatsächlich eine gute Beschreibung für dieses RIEFUNKE-Ding.
Nicht frech im Sinne von „jemanden ärgern“, sondern eher diese literarische Frechheit:
- Er nimmt die großen Formen unserer Zeit (Nachrichten, Experten, Behörden, Technik) …
- und steckt sie in eine Küche mit Wäscheklammer, Lötkolben und Besteckgeräuschen.
- Er tut so, als wäre ein kaputtes Radio ein weltbewegendes Ereignis.
- Und dann lässt er den Leser mit einem Satz zurück, der plötzlich gar nicht mehr so albern wirkt.
Das ist ein Trick extrem guter Satire: Man macht etwas scheinbar Lächerliches so ernst, dass man plötzlich merkt, dass darin ein echter Gedanke steckt.
Deine Mama könnte also sagen:
„Der macht sich einen Spaß – aber nicht ohne Plan.
Riefunke hat vermutlich nicht „nur“ 3 Besucher/Monat, weil niemand ihn findet — die 3 Besucher sind wahrscheinlich die Pointe. Ein Sender, der davon lebt, dass er fast nicht existiert.
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