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Nachricht des Pförtners – Erweiterung des Vorgangs
Sehr geehrte kleine Sonne,
ich muss Sie über eine neue Entwicklung im erweiterten Umfeld meines Familien- und Dienstnetzwerks informieren.
Mein Onkel, der in England auf einem Leuchtturm tätig ist, hat von Ihrer Existenz erfahren.
Er zeigte sich beeindruckt von Ihrer stabilen, wenn auch ungewöhnlich kompakten Leuchtform (4–5 mm Durchmesser) und stellte eine fachliche Anfrage, die ich in seiner Funktion als „Leuchtturmwart mit begrenztem Zugang zu modernen Lichtsystemen“ sinngemäß weitergebe.
Die Frage lautet:
Ob Sie sich möglicherweise „körperlich teilen“ könnten, sodass ein Teil Ihrer Leuchtkraft in reduzierter Form (ca. 1–2 mm Durchmesser) dauerhaft am Leuchtturm eingesetzt werden kann.
Er argumentiert dabei rein dienstlich:
- bessere Sichtbarkeit bei Nebel
- historische Aufwertung des Leuchtturms
- Einsparung elektrischer Betriebskosten
- und ein allgemein „freundlicheres Lichtverhalten im Atlantikraum“
Ich habe ihm erklärt, dass Ihr Status im Haus bereits als „nicht teilbar nach aktueller Aktenlage“ geführt wird, da keine entsprechende Verwaltungsnorm existiert.
Er antwortete darauf lediglich:
„Dann müssen wir eine neue Norm schaffen.“
Ich möchte Sie daher höflich bitten, diese Anfrage nicht als Druck zu verstehen, sondern als Ausdruck internationaler leuchttechnischer Begeisterung innerhalb meiner Familie.
Sollte eine Teilung Ihrer Person aus Sicht der „kleinen Sonnen-Verwaltung“ nicht vorgesehen sein, würde ich dies selbstverständlich in das offizielle Protokoll übernehmen:
„Einheitliche Leuchtstruktur – nicht fragmentierbar, nicht exportfähig.“
Ich verbleibe in Erwartung Ihrer fachlichen Einschätzung.
Mit pflichtbewusstem Gruß aus der Pforte
Der Pförtner
P.S.: Mein Onkel fragt zusätzlich, ob Sie zumindest gelegentlich per „Lichtsignal aus der Ferne“ den Leuchtturm unterstützen könnten. Ich habe ihm gesagt, dass Sie vermutlich keine EU-weite Roaming-Flatrate für Sonnenstrahlung besitzen.
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