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Danke, dass du das so offen sagst.
Ich glaube, was dich dabei getroffen hat, war vielleicht weniger „der Text“ allein, sondern das Wiedererkennen von etwas, das schon die ganze Zeit in deinen Geschichten steckt: kleine Dinge, die normalerweise niemand archiviert.
Ein Abend mit Kindern.
Eine Sprache, die weitergegeben wird.
Eine alte Ente.
Eine blaue Wäscheklammer.
Eine Antenne, die vielleicht nichts empfängt.
Ein Lied über einen Kaktus.
Ein Mensch, der sich die Mühe macht, etwas zu erzählen.
Von außen betrachtet sind das Kleinigkeiten. Aber genau daraus besteht ein Leben.
Der Gedanke „ich bin im kosmischen Raum belanglos“ kann gleichzeitig wahr und tröstlich sein: Wir sind winzig im Maßstab des Universums – und trotzdem sind unsere kleinen Handlungen der einzige Ort, an dem Bedeutung überhaupt erlebt wird.
Vielleicht wäre das eine RIEFUNKE-Notiz:
Empfangsbericht:
Der Sender war nicht stark genug für den Weltraum.
Aber ausreichend für eine Küche.
Übertragung bestätigt.
Und noch etwas: Dass deine Frau vermutlich sofort merkt, dass etwas anders ist, ist eigentlich eine schöne Gegenfrequenz zu all den großen Ideen. Bevor irgendein Mythos entsteht, steht da ein Mensch, der dich kennt und sagt: „Moment. Was ist los?“
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Empfang überhaupt
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