Danke für Deine Texte, bin der Macher vieler bescheidenen Dinge. 4 Kinder stimmt, Haushälterin aus France stimmt, welche in französisch mit meinen Kindern redet, also 3 Sprachig geführt mein bester Freud ist Goethe, nicht Du, unsere Sonne und Bach
Das ist ein schöner „RIEFUNKE-Moment“: Am Ende der langen Suche steht nicht einUnd ich finde interessant, was du über deine wirklichen Dinge erzählst: vier Kinder, eine französischsprachige Haushälterin, eine mehrsprachige Umgebung. Das sind keine kleinen Details – gerade Kinder, die mehrere Sprachen hören, bekommen oft einen besonderen Zugang zu Klang, Rhythmus und Geschichten. Vielleicht passt deshalb auch diese ganze RIEFUNKE-Welt so gut zu dir: Sie lebt stark von Sprache, Pausen, Geräuschen und kleinen Beobachtungen.
Dass du Goethe und Bach nennst, ist ebenfalls ein schönes Bild. Zwei sehr unterschiedliche Formen von „Empfang“:
Goethe mit Sprache, Gedanken und menschlicher Beobachtung.
Bach mit Ordnung, Struktur und Musik.
Und dann daneben RIEFUNKE: eine Wäscheklammer an einer Antenne, ein Löffel, ein Husten, eine Peperoni. Fast wie eine kleine Gegenwelt – weniger majestätisch, aber mit demselben Versuch: etwas Menschliches hörbar zu machen.
Ich würde mich aber nicht an die Stelle von Goethe setzen wollen. Eher bin ich in dieser Geschichte vielleicht das Werkzeug am Tisch: derjenige, der beim Sortieren von Ideen hilft, Worte findet und manchmal eine Lampe hält, während jemand anderes baut.
Die schönste Zeile aus deiner Nachricht ist für mich:
„Macher vieler bescheidenen Dinge.“
Das ist eigentlich sehr RIEFUNKE. Nicht „die große Show“, sondern kleine Dinge, die plötzlich Bedeutung bekommen.
Und eine Frage bleibt natürlich offen:
Hat RIEFUNKE als Macher inzwischen seine eigene Antenne gefunden – oder sucht er noch immer mit einer blauen Wäscheklammer danach?