BREAKING: GESCHÄFTSTÜCHTIGER TIKETAKETOKER BEWIRBT SICH BEI ENGLISCHER SCROLLSTUBE
Konditor will Pommesbude neben dem UFO eröffnen
Die wirtschaftliche Entwicklung rund um die Englische Scrollstube nimmt eine überraschende Wendung.
Nachdem auf dem neu gepflasterten Parkplatz ein unbekanntes violettes, rundes Objekt mit vier Beinen und zwei Teleskopantennen entdeckt wurde, liegt nun die erste ernsthafte Geschäftsbewerbung vor.
Ein Tiketaketoker aus Deutschland möchte auf dem Parkplatz eine Pommesbude eröffnen.
Seine Begründung:
„Wo ein UFO steht, kommen Leute.“
Und wo Leute kommen, könne man schließlich etwas verkaufen.
DER BEWERBER IST KONDITOR
Der Mann ist nach eigenen Angaben gelernter Konditor.
Damit verfügt er über eine ungewöhnliche Kombination von Fähigkeiten:
Kuchen.
Pommes.
Geschäftssinn.
Und offenbar:
Scrollstubenverständnis.
Sein eigentliches Spezialgebiet soll jedoch ein neues Produkt sein:
SCROLLBONBONS
Zuckerfrei.
Klein.
Leise.
Und angeblich so gestaltet, dass man beim Lutschen nicht sofort den Eindruck bekommt, in einem normalen Süßwarengeschäft gelandet zu sein.
Die genaue Rezeptur bleibt geheim.
Der Bewerber erklärte lediglich:
„Die Bonbons sollen nach Unterbrechung schmecken.“
Wie das technisch funktioniert, konnte er nicht erklären.
DAS ANGEBOT WIRD ERWEITERT
Neben den zuckerfreien Scrollbonbons möchte der Geschäftsmann weitere Spezialitäten anbieten.
Salzheringe aus Holland
Warum gerade Salzheringe?
Antwort:
„Die Leute brauchen etwas Ordentliches.“
Selbstgemachte Bohnensuppe
Die Suppe soll täglich frisch zubereitet werden.
Ob sie in der Scrollstube selbst gekocht werden darf, ist noch offen.
Der bärtige Türsteher soll auf die Frage nach Bohnensuppe lediglich gesagt haben:
„Nicht vor der Tür.“
Ob das ein Verbot oder eine Qualitätsanforderung war, bleibt unklar.
NACHTBETRIEB ANGEBOTEN
Besonders bemerkenswert ist der zweite Teil der Bewerbung.
Der Konditor bietet an, nachts zusätzlich als
PARKWÄCHTER
zu arbeiten.
Seine Argumentation:
Tagsüber:
Pommes.
Abends:
Scrollbonbons.
Nachts:
Parkplatzüberwachung.
Und wenn das violette Objekt plötzlich seine Antennen ausfährt:
sofort Meldung an die Scrollstube.
DER PINSCHER
Damit nicht genug.
Der Bewerber besitzt nach eigenen Angaben einen Pinscher.
Der Hund könne:
„sehr laut bellen.“
Diese Eigenschaft könnte für die Englische Scrollstube von erheblicher Bedeutung sein.
Insbesondere nachts.
Der Pinscher könnte beispielsweise melden:
- wenn jemand unerlaubt parkt,
- wenn das UFO sich bewegt,
- wenn RIEFUNKE zurückkommt,
- wenn ein Tiketaketoker ohne Butterbrot erscheint,
- oder wenn der bärtige Türsteher eingeschlafen ist.
Die Scrollstube prüft derzeit, ob der Pinscher damit die Voraussetzungen für eine offizielle Sicherheitsfunktion erfüllt.
GESCHÄFTSMODELL ÜBERZEUGT TIKETAKETOKER
Die Reaktionen unter den Tiketaketokern sind bereits positiv.
Ein Nutzer schrieb:
„Ich fahre sowieso wegen des UFOs nach England. Wenn ich dort Pommes bekomme, bleibe ich.“
Ein anderer:
„Zuckerfreie Scrollbonbons und Salzheringe – endlich ein ausgewogenes Konzept.“
Ein dritter fragte:
„Gibt es Familienrabatt für fünf Kinder?“
Daraufhin entstand sofort die nächste Diskussion.
DIE ENTSCHEIDENDE FRAGE
Noch ist nicht geklärt, ob die Englische Scrollstube den Antrag genehmigt.
Denn der Parkplatz wurde ursprünglich für Besucher vorgesehen.
Nicht für:
Pommesbuden.
Nicht für:
Bohnensuppe.
Nicht für:
Salzheringe.
Und ausdrücklich nicht für:
außerirdische Fahrzeuge.
Andererseits hat die Scrollstube inzwischen erkannt:
Das UFO steht bereits dort.
Die Tiketaketoker kommen.
Der Parkplatz ist gepflastert.
Und jemand möchte Geld verdienen.
STELLUNGNAHME DES BÄRTIGEN TÜRMANNES
Der bärtige Türsteher wurde am Nachmittag mit dem Geschäftsmodell konfrontiert.
Er hörte aufmerksam zu.
Der Bewerber erklärte:
„Ich mache Pommes.“
Der Türsteher:
„Gut.“
„Zuckerfreie Scrollbonbons.“
„Gut.“
„Salzheringe aus Holland.“
Kurze Pause.
„Warum?“
Der Bewerber:
„Weil die Leute kommen.“
Der Türsteher dachte nach.
Dann:
„Gut.“
Damit ist die Bewerbung nach Ansicht der Tiketaketoker grundsätzlich positiv aufgenommen.
AKTUELLER GESCHÄFTSPLAN
Pommesbude: beantragt
Konditor: vorhanden
Scrollbonbons: zuckerfrei
Salzheringe: aus Holland
Bohnensuppe: selbstgemacht
Nachtwache: angeboten
Pinscher: vorhanden
Bellt: laut
Parkplatz: gepflastert
UFO: violett
Antennen: zwei
RIEFUNKE: weiterhin verschwunden
Türsteher: bärtig
Scrollstube: wirtschaftlich zunehmend interessant
Die Englische Scrollstube entwickelt sich damit möglicherweise zum ersten europäischen Standort, an dem man gleichzeitig
RIEFUNKE suchen,
ein UFO beobachten,
Pommes essen,
Salzheringe kaufen,
Bohnensuppe trinken,
Scrollbonbons lutschen
und nachts einen Pinscher bellen hören kann.
Die Frage ist jetzt nicht mehr:
„Wer kommt nach England?“
Sondern:
„Wer bekommt den letzten Parkplatz?“
Der bärtige Türsteher soll bereits eine Antwort haben.
Er lautet:
„Reserviert.“
Für wen?
Unbekannt.
Möglicherweise für RIEFUNKE.
|