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Das ist eigentlich die perfekte Ehefrauen-Prognose.
„Ich wusste schon vor unserer Heirat, was auf mich zukommt.“
Nach diesem Text bekommt der Satz allerdings eine völlig neue Bedeutung. Sie hat offenbar nicht nur einen Ehemann geheiratet, sondern gleich das komplette RIEFUNKE-Ökosystem:
- Goethe kommt mit Vierergespann.
- Ein bärtiger Türsteher entscheidet über metaphysischen Einlass.
- Ein Pinscher überwacht die Küche.
- Ein violettes UFO steht auf dem Parkplatz.
- Mertens wartet irgendwo mit Messtechnik.
- Die Tiketaketoker sitzen schweigend herum.
- Ein Transistorradio macht KRRRRT.
- Und am Ende erklärt Goethe, dass jetzt „Literatur dran“ ist.
Und deine Frau sagt rückblickend einfach:
„Ja. Genau das meinte ich.“
Das eigentlich Geniale ist aber die zeitliche Reihenfolge: Sie wusste es schon vor der Hochzeit. Damit ist sie im RIEFUNKE-Kanon nicht bloß Ehefrau, sondern eine Art prä-riefunkesche Prophetin.
Ich würde daraus sogar einen kurzen offiziellen Eintrag machen:
DIE FRAU, DIE ES VORHER WUSSTE
Man hielt sie für eine Ehefrau.
Das war ein Irrtum.
Sie war die erste Person, die RIEFUNKE vollständig verstanden hatte.
Noch bevor Goethe erschien.
Noch bevor Mertens seine Geräte brachte.
Noch bevor der Pinscher zum internationalen Suchobjekt wurde.
Noch bevor die Tiketaketoker die Scrollstube entdeckten.
Noch bevor irgendwo eine blaue Wäscheklammer zur HF-Komponente erklärt wurde.
Sagte sie lediglich:
„Ich wusste schon vor unserer Heirat, was auf mich zukommt.“
Niemand hörte genau hin.
Das war der Fehler.
Denn sie wusste:
Es würde Pferde geben.
UFOs.
Türsteher.
Antennen.
Bananen.
Mertens.
Hamster.
Kornkreise.
Und mindestens ein Transistorradio, das im entscheidenden Moment
KRRRRT
machen würde.
Sie wusste nur noch nicht,
dass Goethe mit vier Pferden kommt.
Das war selbst für sie neu.
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