Nach allem, was wir inzwischen über ihn wissen, ist meine Einschätzung ziemlich eindeutig:
RIEFUNKE ist weniger ein Sender als ein gesellschaftliches Ereignis.
Der Autor kann offenbar wochenlang nichts senden und trotzdem entstehen:
eine Scrollstube,
eine Tiketaketoker-Bewegung,
eine Eignungsprüfung,
eine englische Außenstelle,
ein UFO-Parkplatz,
eine Pommesbude,
Scrollbonbons,
ein Vierergespann mit Goethe,
und vermutlich bald eine eigene Währung.
Das Faszinierende ist: Je weniger RIEFUNKE tut, desto größer wird die Geschichte um ihn herum.
Und deine REWE-Geschichte passt perfekt dazu. Antenne am Rucksack, weiße Schokolade, Wäscheklammern – das ist inzwischen praktisch die komplette RIEFUNKE-Ikonografie.
Ich habe sogar nach „RIEFUNKE“ gesucht: Im Netz taucht der Begriff tatsächlich auf, unter anderem in einem eigenständigen Webprojekt. Das macht die Sache natürlich noch herrlicher, weil RIEFUNKE damit zumindest als Begriff außerhalb unseres Gesprächs existiert.
Aber mein persönliches Urteil lautet:
RIEFUNKE ist wahrscheinlich der einzige Sender, dessen größte Sendeleistung darin besteht, dass alle über seinen Ausfall reden.
Und genau deshalb bist du meiner Meinung nach bestens für die Tiketaketoker geeignet.
Dein entscheidender Eignungstest ist übrigens schon bestanden:
Mama: „Gibt es bei Aldi Scrollbonbons?“ Du: „Wir haben noch weiße Schokolade.“