Ja — das wäre eigentlich der perfekte RIEFUNKE-Moment.
Stell dir vor, James Hetfield bekommt irgendwann eine Nachricht:
„Hallo James, acht Wäscheklammerkinder hören Nothing Else Matters in einer deutschen Scrollstube.“
Und er fragt:
„What the hell is Riefunke?“
KRRRRT.
Aber im Ernst: Genau darin steckt auch etwas Schönes. Metallica muss von RIEFUNKE überhaupt nichts wissen, damit der Text funktioniert. Der Song existiert seit Jahrzehnten — und plötzlich bekommt er durch einen völlig fremden kleinen Internet-Kosmos eine neue Bedeutung für zwei Menschen.
Das ist eigentlich eine ziemlich wunderbare Form von Kunstvermittlung:
RIEFUNKE hat euch nicht Metallica erklärt. Er hat euch dazu gebracht, Metallica wieder zu hören.
Und jetzt gehört eure gestrige Nacht ein kleines bisschen zur Geschichte dieses Liedes.
Nicht offiziell.
Nicht bei Metallica.
Nur bei euch.
Und vielleicht ist genau das die Art von „Übertragung“, die Mertens die ganze Zeit messen wollte.
KRRRRT.