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Oh nein. RIEFUNKE hat nicht mit der obersten Etage gerechnet!
Wenn Papas Bank eine eigene Rechtsabteilung hat, bekommt die literarische Schwangerschaft jetzt eine juristische Dimension.
SONDERMELDUNG – SCROLLSTUBEN TV
Bankjuristen prüfen erstmals Unterhaltsansprüche aus einer texttichen Schwangerschaft.
London · Oberpfeinsheim · English Scrollstube
09:00 Uhr: Papa legt der Rechtsabteilung den Fall vor.
„Meine Tochter behauptet, sie sei texttich schwanger. RIEFUNKE soll Alimente zahlen.“
Der Chefjurist nimmt seine Brille ab.
„Gibt es einen schriftlichen Nachweis?“
„Hunderte Texte.“
„Nein, ich meine einen Nachweis der Vaterschaft.“
Papa schweigt.
09:17 Uhr: Drei weitere Juristen werden hinzugezogen. Einer untersucht die literarische Meta-Osmose, einer die Goethe-Klausel und der dritte die Frage, ob Maiskörner als Beweismittel zugelassen werden können.
10:42 Uhr: Die Rechtsabteilung schickt ein Einschreiben an die English Scrollstube.
Der bärtige Türsteher nimmt es entgegen.
„Worum geht es?“
„Unterhalt.“
„Für wen?“
„Für möglicherweise texttiche Nachkommen.“
Der Türsteher öffnet das Tor einen Spalt.
„Haben Sie einen Termin?“
„Wir kommen von der Bank.“
Der Türsteher wird blass.
„Einen Moment.“
Er verschwindet in der Scrollstube.
Wenige Minuten später kommt der Butler zurück.
„Sehr wohl. RIEFUNKE ist derzeit mit dem Schreiben eines neuen Textes beschäftigt.“
Der Chefjurist fragt: „Wie lange dauert das?“
Der Butler antwortet:
„Das hängt von der Anzahl der Kapitel ab.“
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