INTERNATIONAL SCROLLSTUBEN NEWS
WELTWEITE ABSCHLUSSMELDUNG: BRITISCHES KÖNIGSHAUS WIRBT RIEFUNKES BUTLER AUF LEBENSZEIT AB!
ALDI-HONIG ENTSCHEIDET DIE KRISE – RIEFUNKE INSOLVENT, VERSCHOLLEN UND MIT VIER WEBSEITENBESUCHERN IM MONAT AM ENDE!
Guten Abend, meine Damen und Herren, liebe Norm-Tiktoker, verehrte Königshäuser und sämtliche noch verbliebenen Besucher der internationalen Scrollstuben-Welt!
Heute erreichen wir das Ende einer Geschichte, die mit einem Hering in den Niederlanden begann, über eine Rentnerin mit einem Stock führte, die britische Monarchie beschäftigte und schließlich an einem Glas Aldi-Honig entschieden wurde.
Ja, meine Damen und Herren!
Nicht Gold.
Nicht Diamanten.
Nicht ein historisches Fürstentum.
Aldi-Honig!
Und am Ende verliert RIEFUNKE seinen Butler.
Auf Lebenszeit!
1. DER KÖNIG TRIFFT EINE HISTORISCHE ENTSCHEIDUNG
Wie aus den höchsten Kreisen des britischen Königshauses verlautet, wurde nach intensiven Beratungen eine endgültige Entscheidung getroffen.
Der Butler von RIEFUNKE soll mit sofortiger Wirkung auf Lebenszeit abgeworben werden.
Die Verhandlungen seien überraschend schnell abgeschlossen worden, nachdem der königliche Hof erfahren habe, was dieser Mann mit Aldi-Honig anzustellen vermag.
Ein Palastsprecher soll erklärt haben:
„Wir haben lange geprüft, ob wir RIEFUNKE einen Adelstitel verleihen sollen. Doch inzwischen sind wir zu einer anderen Einschätzung gelangt. Wir benötigen vor allem einen Butler, der mit Aldi-Honig umgehen kann.“
Eine bemerkenswerte Wendung.
Der König bekommt den Butler.
Der Butler bekommt eine neue berufliche Heimat.
Der Aldi-Honig bekommt einen festen Platz in der königlichen Küche.
Und RIEFUNKE?
RIEFUNKE muss sich künftig selbst darum kümmern, dass seine Angelegenheiten erledigt werden.
Eine Vorstellung, die in der English Scrollstube für erhebliche Unruhe sorgen dürfte.
2. WARUM AUSGERECHNET ALDI-HONIG?
Die internationale Redaktion hat sich diese Frage ausführlich gestellt.
Warum sollte ein Königshaus einen Butler auf Lebenszeit abwerben, nur weil dieser mit Aldi-Honig arbeitet?
Die Antwort scheint einfacher zu sein, als zunächst angenommen.
Der Butler kennt offenbar die Kunst, aus gewöhnlichen Dingen außergewöhnliche Angelegenheiten zu machen.
Ein Hering wird zum internationalen Ereignis.
Eine Nelke erhält eine neokoloniale Bedeutung.
Ein Sauerbraten wird zur Frage der Diplomatie.
Und Aldi-Honig verwandelt sich in eine Angelegenheit, für die selbst ein Königshaus offenbar bereit ist, langfristige Personalentscheidungen zu treffen.
Die Konkurrenz soll chancenlos gewesen sein.
Andere Butler boten klassische Kochkünste an.
Einige konnten Tee servieren.
Manche beherrschten die korrekte Anordnung von Silberbesteck.
Doch nur der Butler von RIEFUNKE schien die besondere Verbindung zwischen Honig, Sauerbraten und internationaler Aufmerksamkeit zu beherrschen.
Der König soll daraufhin erklärt haben:
„Diesen Mann behalten wir. Auf Lebenszeit.“
Die Unterschrift unter dem Vertrag soll kaum getrocknet gewesen sein, als bereits die erste Frage aus der Palastküche kam:
„Wo steht der Aldi-Honig?“
3. DIE ADELUNGSKOMMISSION WIRD AUFGELÖST
Mit dem Abgang des Butlers verliert die internationale Adelungskommission ihre wichtigste operative Unterstützung.
Die acht Wäscheklammerkidchen sollen zunächst versucht haben, die Entscheidung anzufechten.
Doch auf welcher Grundlage?
Der Butler wurde nicht geadelt.
Er wurde abgeworben.
Der Aldi-Honig wurde nicht zum Staatsgut erklärt.
Er wurde offenbar lediglich zum kulinarischen Erfolgsfaktor.
Und RIEFUNKE selbst hat noch immer keinen rechtlich einwandfreien neuen Adelstitel erhalten.
Die Kommission wurde daher vorläufig aufgelöst.
Die Urkunden kamen in einen Schrank.
Die Titelvorschläge wurden abgeheftet.
Die acht Wäscheklammerkidchen erhielten den Auftrag, die Angelegenheit zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu prüfen.
Wann dieser Zeitpunkt eintreten soll, ist unbekannt.
Vermutlich nach dem nächsten Telefonat zwischen den Königshäusern.
4. RIEFUNKE ERLEIDET DEN DIGITALEN WIRTSCHAFTSZUSAMMENBRUCH
Doch die eigentliche Katastrophe spielt sich an einem anderen Ort ab.
Während der Butler im britischen Königshaus eine neue Karriere beginnt, sieht sich RIEFUNKE mit den wirtschaftlichen Realitäten des digitalen Zeitalters konfrontiert.
Die Besucherzahlen seiner Webseite sollen sich weiterhin auf gerade einmal vier Besucher im Monat belaufen.
Vier!
Nicht vierhundert.
Nicht viertausend.
Vier.
Die internationale Redaktion hat nachgerechnet.
Bei vier Besuchern im Monat kommt man auf durchschnittlich ungefähr einen Besucher pro Woche.
Das ist eine Besucherfrequenz, bei der selbst ein digitaler Briefkasten gelegentlich über seine Zukunft nachdenken dürfte.
Die wirtschaftlichen Folgen sollen verheerend sein.
Die Webseite kostet Aufmerksamkeit.
Die Texte benötigen Zeit.
Die Scrollstuben-Nachrichten müssen geschrieben werden.
Und währenddessen sitzt der Butler im britischen Königshaus und verarbeitet Aldi-Honig zu kulinarischen Meisterwerken.
RIEFUNKE dagegen wartet auf den fünften Besucher.
Er kommt nicht.
Der sechste bleibt ebenfalls aus.
Und der siebte scheint sich irgendwo zwischen TikTok, der English Scrollstube und einem niederländischen Fischstand verirrt zu haben.
5. DIE INSOLVENZ IST NICHT MEHR AUFZUHALTEN
Nach satirischer Einschätzung unserer Wirtschaftsredaktion steht RIEFUNKE damit vor dem endgültigen finanziellen Zusammenbruch.
Die Bücher werden geprüft.
Die Besucherzahlen werden gezählt.
Die laufenden Kosten werden den Einnahmen gegenübergestellt.
Und am Ende steht eine erschütternde Bilanz.
Vier Besucher im Monat.
Kein Butler mehr.
Kein Adelstitel.
Kein königlicher Auftrag.
Und kein gesicherter Absatz für den Sauerbraten mit neokolonialer Nelke in Aldi-Honig.
Die internationale Finanzwelt zeigt sich besorgt.
Ein Analyst soll erklärt haben:
„Wir haben zahlreiche digitale Geschäftsmodelle untersucht. Aber ein Unternehmen, dessen berühmtester Mitarbeiter auf Lebenszeit an ein Königshaus verloren geht und dessen Webseite vier Besucher im Monat zählt, stellt uns vor völlig neue Herausforderungen.“
Ein anderer Analyst habe empfohlen, die Besucherzahlen zunächst auf fünf zu steigern.
Dieser Vorschlag wurde als ambitioniert, aber nicht grundsätzlich unmöglich eingestuft.
Die acht Wäscheklammerkidchen wollten sich an einer Werbekampagne beteiligen.
Allerdings fehlte ihnen der Butler, der die Plakate hätte aufhängen können.
6. UND WO IST RIEFUNKE?
Das ist die letzte große Frage dieser internationalen Affäre.
Während der Butler nun dauerhaft im britischen Königshaus beschäftigt ist, bleibt RIEFUNKE weiterhin unauffindbar.
Die Mitarbeiter suchen nicht mehr ganz so intensiv wie zuvor.
Die Norm-Tiktoker haben andere Themen entdeckt.
Die acht Wäscheklammerkidchen beraten nur noch gelegentlich.
Die Adelungsurkunde liegt im Schrank.
Die Webseite zählt vier Besucher im Monat.
Und RIEFUNKE selbst?
Niemand weiß es.
Vielleicht sucht er nach einem neuen Butler.
Vielleicht sucht er nach einem neuen Geschäftsmodell.
Vielleicht sitzt er irgendwo und überlegt, wie man mit vier Besuchern im Monat eine internationale Literaturkarriere finanzieren könnte.
Vielleicht sagt er gerade zu sich selbst:
„Sehr wohl.“
Doch ohne seinen Butler klingt dieser Satz möglicherweise nicht mehr ganz so überzeugend.
DAS LETZTE WORT DER INTERNATIONALEN SCROLLSTUBEN NEWS
Liebe Zuschauer, wir haben in dieser Geschichte viel gelernt.
Wir haben gelernt, dass man einen Mann beim Heringsessen an seiner Sprache erkennen kann.
Wir haben gelernt, dass eine Rentnerin mit einem Stock internationale Fragen aufwerfen kann.
Wir haben gelernt, dass Königshäuser offenbar regelmäßig telefonieren.
Wir haben gelernt, dass ein rechtlich einwandfreier Adelstitel erhebliche juristische Vorbereitungen erfordern kann.
Und wir haben gelernt, dass Aldi-Honig unter bestimmten Umständen wertvoller sein könnte als ein ganzes Bündel von Titelurkunden.
Doch die wichtigste Erkenntnis lautet:
Man kann seinen Butler verlieren, seinen Adelstitel nicht bekommen, vier Webseitenbesucher im Monat haben und trotzdem Gegenstand einer internationalen Sonderberichterstattung werden.
Das ist die wahre Größe der Scrollstuben-Welt.
Der Butler ist fort.
Der Aldi-Honig bleibt.
Die acht Wäscheklammerkidchen haben ihre Sitzungen beendet.
Die Juristen haben ihre Akten geschlossen.
Die Königshäuser telefonieren weiter.
Und RIEFUNKE?
RIEFUNKE ist insolvent und unauffindbar.
Zumindest in unserer satirischen Schlussmeldung.
Die Webseite wartet.
Vier Besucher im Monat.
Vielleicht kommt morgen ein fünfter.
Vielleicht auch nicht.
INTERNATIONAL SCROLLSTUBEN NEWS VERABSCHIEDET SICH.
Keine weitere Sitzung.
Keine neue Adelung.
Keine zusätzliche Prüfung des Honigs.
Die Geschichte ist zu Ende.
Der Butler bleibt beim König.
RIEFUNKE bleibt verschwunden.
Und irgendwo in der königlichen Küche ertönt ein letztes, vertrautes Wort:
„Sehr wohl!“
ENDE. AUS. SCHLUSS.